Einbürgerungen, Ausländer

Mit den Ergebnissen der Einbürgerungsstatistik können Aussagen über die Struktur der im Lauf des Berichtsjahres im In- und Ausland eingebürgerten ausländischen Bevölkerung und die Auswirkungen der gesetzlichen Maßnahmen zur Einbürgerung getroffen werden. Die Einbürgerungsstatistik bildet somit eine Informationsgrundlage zu Fragen des Staats­angehörigkeitsrechts und dient als Entscheidungshilfe für eine Weiterentwicklung der Einbürgerungspolitik. Der Umfang von Einbürgerungen hat Auswirkungen auf die Zahl der deutschen Staatsbürgerinnen und -bürger.

Die Einbürgerungsstatistik ist eine jährliche Sekundärstatistik basierend auf Meldungen der Einbürgerungsbehörden. Nachgewiesen wird die im In- und Ausland durch deutsche Behörden im Laufe des Berichtsjahres vollzogene Einbürgerungen nach bisheriger Staatsangehörigkeit, Rechtsgrund der Einbürgerung, Aufenthaltsdauer, Alter, Familienstand und nach fortbestehender bzw. nicht fortbestehender bisheriger Staatsangehörigkeit. Tiefste Regionalgliederung ist die Gemeindeebene.

Die Ausländerstatistik dient der Darstellung und Entwicklung der Struktur der aus­ländischen Bevölkerung in Deutschland hinsichtlich der demographischen Merkmalen, Aufenthaltsmerkmale und Staatsangehörigkeiten.

Die Ausländerstatistik ist eine jährliche Sekundärstatistik basierend auf dem Ausländer­zentralregister (AZR). Nachgewiesen wird die in Deutschland lebende ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit, Geschlecht, aufenthaltsrechtlichem Status, Aufenthaltsdauer (resp. Datum der Ersteinreise), Alter (resp. Geburtsjahr), Geburtsort (Deutschland/Ausland), Familienstand und Meldestatus. Tiefste Regionalgliederung ist die Kreisebene. Die Ergebnisse weichen von den in der Bevölkerungsfortschreibung ausgewiesenen Ausländerzahlen ab.

Ansprechpartner

Regina Eck
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statistik-bbb.de