Umverteilungsrechnung

Die Umverteilungsrechnung stellt den Übergang vom Volkseinkommen zum Einkommen der privaten Haushalte einschließlich der privaten Organisationen ohne Erwerbszweck dar, über das diese letztlich verfügen können. Ausgehend vom Volkseinkommen (s. Verteilungs­rechnung) werden durch Abzug der Einkommensbestandteile der Kapitalgesellschaften und des Staates zunächst die Primäreinkommen der privaten Haushalte einschließlich der privaten Organisationen ohne Erwerbszweck gebildet. Im Rahmen der Umverteilungs­maßnahmen des Staates entsteht durch Abzug von geleisteten Transfers an den Staat (Einkommens- und Vermögenssteuern, Sozialbeiträge) und durch Hinzufügen von empfangenen monetären Sozialleistungen und sonstigen Transfers vom Staat das Einkommen. Das verfügbare Einkommen kann für Konsum und Sparen verwendet werden.

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