Öffentliche Sozialleistungen

Die Sozialhilfe schützt als letztes „Auffangnetz" vor Armut, sozialer Ausgrenzung und besonderer Belastung und soll den Leistungsberechtigten die Führung eines Lebens ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht. Die Sozialhilfe erbringt Leistungen für diejenigen Personen und Haushalte, die ihren Bedarf nicht aus eigener Kraft decken können.

Die Kinder- und Jugendhilfe umfasst die im Achten Buch Sozialgesetzbuch geregelten Leistungen und Maßnahmen zur Förderung der Entwicklung junger Menschen und zur Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Tagespflege, Hilfen zur Erziehung, Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen und Hilfen für junge Volljährige, Adoptionen, Pflegschaften, Vormundschaften, Beistandschaften, Pflegeerlaubnis, Sorgerechtsmaßnahmen sowie vorläufige Schutzmaßnahmen. Die Jugendhilfe umfasst weiterhin Angebote der Jugendarbeit sowie der Förderung der Erziehung in der Familie.

Wohngeld ist ein von Bund und Ländern je zur Hälfte getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Dieser wird – gemäß den Vorschriften des Wohngeldgesetzeseinkommensschwächeren Haushalten gewährt, damit diese die Wohnkosten für angemessenen und familiengerechten Wohnraum tragen können.

Die Pflegeversicherung dient der sozialen Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit. In den Schutz der sozialen Pflegeversicherung sind alle einbezogen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Träger der sozialen Pflegeversicherung sind die Pflegekassen.

Zu den öffentlichen Sozialleistungen zählen außerdem die Leistungen an Asylbewerber, die Statistik der schwerbehinderten Menschen und der Kriegsopferfürsorge.

Ansprechpartner

Peter Kuchta
0331 8173 - 1130

Madeleine Voß
0331 8173 - 1133

Annett Kusche
0331 8173 - 1165

SozialeLeistungen@
statistik-bbb.de