Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 

Über uns

Der Zensus ist eine Bevölkerungsbefragung. Diese ermittelt, wie viele Menschen in einem Land leben, wo sie wohnen und wie sie arbeiten. Die Ergebnisse des Zensus liefern wichtige Daten und Informationen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Für den Zensus arbeiten die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zusammen. Die Statistischen Ämter der Länder sind für die Durchführung der Befragung in ihrem Land zuständig.

Das Projektteam Zensus im AfS (Organigramm Zensus 2021) bereitet für Berlin und Brandenburg eine einheitliche und termingerechte Durchführung vor. Es koordiniert den Ablauf und sichert die Einhaltung der Qualitätsstandards ab.

Aufgrund der Corona-Pandemie soll der für 2021 vorgesehene Zensus verschoben werden. Die Ausbreitung des Coronavirus stellt die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder bei der Vorbereitung des Zensus vor große Herausforderungen. Organisatorische und rechtliche Fragen zu einer Änderung des Zensusgesetzes und des EU-Rechts im Hinblick auf das weitere Verfahren bzw. eine Stichtagsverschiebung werden derzeit geklärt. Unabhängig davon laufen die Vorbereitungen weiter.

Wissen, was morgen zählt.

Gibt es in Deutschland genügend Wohnungen? Brauchen wir mehr Schulen, Studienplätze oder Altenheime? Wo muss der Staat für seine Bürgerinnen und Bürger investieren? Um diese und andere Fragen zu beantworten, führen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder in Deutschland alle zehn Jahre einen Zensus – auch bekannt als Volkszählung – durch.

Die Methode hinter dem Zensus 2021

Die Ergebnisse des Zensus 2011 bilden heute die Grundlage amtlicher Statistiken. Zwar werden die Daten anhand von Informationen über Geburten, Todesfälle und Ummeldungen kontinuierlich aktualisiert ("fortgeschrieben"), doch sind die Quellen dieser Anpassungen, die amtlichen Register, nicht immer präzise. Die Fortschreibungszahlen werden daher von Jahr zu Jahr ungenauer.

Wo stehen wir gerade?

01 – Jetzt. Vorbereitung

Ein Großteil der Arbeit zum Zensus 2021 findet im Vorfeld statt. Die IT-Infrastruktur wird aufgestellt, die Fragebögen werden entwickelt und in einer Probefragung getestet. Den rechtlichen Rahmen für die vorbereitenden Arbeiten in Deutschland bildet das Zensusvorbereitungsgesetz 2021 (ZensVorbG 2021). Die konkrete Durchführung des Zensus wird durch das Zensusgesetz 2021 (ZensG 2021) geregelt.

Fragebogentests zur Gebäude- und Wohnungszählung

Test zur Haushaltebefragung

Übermittlung aktueller Daten für eine flächendeckende Gebäude- und Wohnungszählung nach § 12 ZensVorbG 2021

Gemeinden liefern Melderegisterdaten an die Statistischen Landesämter zum Stichtag 2. Februar 2020
02 – Erhebung ab 2021

Zum Zensusstichtag werden die Daten aus den Melderegistern geliefert. Zusätzlich beginnen die Befragungen der Personen, die in der Stichprobe ausgewählt wurden sowie die Vollerhebung an Anschriften mit Sonderbereichen. Die Befragung findet überwiegend online statt. Für die Durchführung der Befragung sind die Erhebungsbeauftragten in den Kommunen zuständig.

03 – Ergebnisse

18 Monate nach dem Stichtag werden die ersten Ergebnisse des Zensus veröffentlicht. Sie sind die Quelle für die amtliche Einwohnerzahl Deutschlands. Außerdem liefern sie Daten zur Demografie der Bevölkerung und zur Wohn- und Wohnungssituation.