Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 

Über uns

Wissen, was morgen zählt.

Gibt es in Deutschland genügend Wohnungen? Brauchen wir mehr Schulen, Studienplätze oder Altenheime? Wo muss der Staat für seine Bürgerinnen und Bürger investieren? Um diese und andere Fragen zu beantworten, führen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder in Deutschland alle zehn Jahre einen Zensus – auch bekannt als Volkszählung – durch.

Die Methode hinter dem Zensus 2021

Die Ergebnisse des Zensus 2011 bilden heute die Grundlage amtlicher Statistiken. Zwar werden die Daten anhand von Informationen über Geburten, Todesfälle und Ummeldungen kontinuierlich aktualisiert ("fortgeschrieben"), doch sind die Quellen dieser Anpassungen, die amtlichen Register, nicht immer präzise. Die Fortschreibungszahlen werden daher von Jahr zu Jahr ungenauer.

Wo stehen wir gerade?

01 – Jetzt. Vorbereitung

Ein Großteil der Arbeit zum Zensus 2021 findet im Vorfeld statt. Die IT-Infrastruktur wird aufgestellt und getestet. Die Fragebögen werden entwickelt und sogenannten Pretests unterzogen. Und bevor eine Befragung starten kann, müssen die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden.

02 – Erhebung ab 2021

Zum Zensusstichtag werden die Daten aus den Melderegistern geliefert. Zusätzlich beginnen die Befragungen der Personen, die in der Stichprobe ausgewählt wurden sowie die Vollerhebung an Anschriften mit Sonderbereichen. Die Befragung findet überwiegend online statt. Für die Durchführung der Befragung sind die Erhebungsbeauftragten in den Kommunen zuständig.

03 – Ergebnisse

18 Monate nach dem Stichtag werden die ersten Ergebnisse des Zensus veröffentlicht. Sie sind die Quelle für die amtliche Einwohnerzahl Deutschlands. Außerdem liefern sie Daten zur Demografie der Bevölkerung und zur Wohn- und Wohnungssituation.