Stabile Zahlen mit regionalen Unterschieden
Von Januar bis Juni 2026 besuchten rund 2,5 Millionen Gäste Brandenburg und buchten dort insgesamt 6,3 Millionen Übernachtungen.
Von Januar bis Juni 2026 besuchten 5,9 Millionen Gäste die Hauptstadt und buchten insgesamt 13,6 Millionen Übernachtungen. Damit blieb nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg die Gästezahl fast auf dem Vorjahresniveau (–0,3 %). Die Zahl der Übernachtungen sank um 2,7 %.
Der Inlandstourismus entwickelte sich im ersten Halbjahr positiv. Die Zahl der Gäste aus Deutschland stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8 %. Insgesamt verzeichneten Inlandsgäste 8,3 Millionen Übernachtungen und lagen damit nur knapp unter dem Vorjahresniveau. Der deutsche Markt blieb damit die wichtigste Stütze des Berliner Tourismus.
Die meisten Übernachtungen von ausländischen Gästen entfielen auf Besucherinnen und Besucher aus dem Vereinigten Königreich (564.000), den USA (511.000) und den Niederlanden (361.000). Für den prozentualen größten Zuwachs bei den Übernachtungen sorgten Gäste aus Rumänien (+27,3 %) und Malta (+11,0 %). Deutlich zurück gingen die Übernachtungen von Gästen aus Israel (–38,0 %) und Island (–30,4 %).
Gäste aus Deutschland blieben im Schnitt 2,1 Tage, während Gäste aus dem Ausland durchschnittlich 2,6 Tage in Berlin verweilten. Die längste Aufenthaltsdauer hatten Gäste aus Zypern mit durchschnittlich 3,3 Tagen.
Ende Juni standen 693 Beherbergungsstätten mit mindestens zehn Betten sowie zehn Campingplätze für Urlaubscamping zur Verfügung. Die durchschnittliche Auslastung der Gästebetten betrug 52,3 %.
Pressestelle
Weitere Daten finden Sie in den jeweiligen statistischen Berichten.