Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 

Über uns

Wer wird befragt?

Wohnheime und Gemeinschaftsunterkünfte

Für die Befragungen in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften fallen einige Vorbereitungsarbeiten an, um z. B. alle Anschriften und deren Besonderheiten zu ermitteln und die Qualität zu sichern. Die Vorerhebung beginnt 2019 und die Vorbefragung Anfang 2020.

Vorerhebung bei den Trägern im Frühjahr 2019

Zur Vorbereitung der Erhebung wurden zunächst mögliche Wohnheime und Gemeinschaftsunterkünfte von den Statistischen Ämtern der Länder recherchiert. Auf Basis dieser Recherche wurden die Träger von Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften sowie Einrichtungen ohne (bekannten) Träger im Frühjahr 2019 angeschrieben, um die recherchierten Informationen zu überprüfen sowie gegebenenfalls zu korrigieren oder zu ergänzen. Die rechtlichen Voraussetzungen werden in § 11 Zensusvorbereitungsgesetz 2021 geregelt. Die Ergebnisse dieser Abfrage dienen dazu, weitere Anschriften mit Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften zu finden und die Qualität bereits recherchierter Anschriften zu sichern.

Vorbefragung ab Anfang 2020

Um weitere wesentliche Fragen zu den Einrichtungen vor der Durchführung der Haupterhebung zu klären, wird ab Anfang 2020 direkt bei den Leitungen der Einrichtungen oder bei den Trägern eine Vorbefragung durchgeführt. Die Vorbefragung enthält unter anderem Fragen zu Art bzw. Zweck der Einrichtung, Anzahl der Plätze, Besonderheiten an der Anschrift (z. B. Nebeneingänge, weitere Gebäudeteile) und geplanten Veränderungen bis Mai 2021.

Haupterhebung ab Mai 2021

Ab Mai 2021 beginnt die eigentliche Befragung in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften. In Wohnheimen werden die Bewohnerinnen und Bewohner persönlich von Interviewerinnen und Interviewern befragt. Da bei Gemeinschaftsunterkünften die Information über die Zugehörigkeit der Personen zu diesen Bereichen die Gefahr einer sozialen Benachteiligung hervorrufen könnte oder Bewohnerinnen und Bewohner teilweise aufgrund körperlicher oder geistiger Gegebenheiten nicht in der Lage sind, selbst Auskunft zu erteilen, gibt hier die Einrichtungsleitung stellvertretend für die Bewohnerinnen und Bewohner Auskunft.

Zur Ermittlung der Einwohnerzahl werden an Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften Angaben zu Nachname, Geburtsname, Vorname, Geschlecht, Familienstand, Geburtsdatum, Geburtsort, Geburtsstaat und Staatsangehörigkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner erhoben.

Die Anschrift eines Wohnheims kann zudem auch für die Stichprobe der Haushaltebefragung ausgewählt werden. In diesem Fall kommt ein erweiterter Fragenkatalog zum Einsatz, der auch Fragen zur Ausbildung und Erwerbstätigkeit beinhaltet.

Datenschutz

Durch strenge gesetzliche Vorgaben wird in jeder Phase sichergestellt, dass alle Daten bei uns sicher und vor einer Einsichtnahme durch Dritte geschützt sind. Weitere Informationen zum Datenschutz beim Zensus finden Sie auf der Seite „Wie funktioniert der Zensus?“

Kontakt

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