24.09.2021

Entwicklung des BIP im 1. Halbjahr 2021

Wirtschaft der Hauptstadtregion erholt sich

Pressemitteilung Nr. 245

Die Wirtschaft in Berlin und Brandenburg erholte sich im 1. Halbjahr 2021 von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nahm preisbereinigt gegenüber dem 1. Halbjahr 2020 in Berlin um 2,1 Prozent und in Brandenburg um 1,2 Prozent zu, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

Damit wuchs die Wirtschaftsleistung der Hauptstadtregion jedoch nicht so stark wie im bundesweiten Durchschnitt. Für Deutschland wies das preisbereinigte BIP ein Wachstum von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau auf.

Entwicklung in den Wirtschaftsbereichen unterschiedlich

Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit trug in beiden Bundesländern am stärksten zum Wachstum bei und erreichte im Ländervergleich ein überdurchschnittliches Plus. In vielen weiteren Branchen zeigte sich ebenfalls eine deutliche Erholung der Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr.

Gehemmt wurde das Wirtschaftswachstum hingegen durch das bereits 2020 von den Einschränkungen besonders stark betroffene Gastgewerbe – hier wurde in der Hauptstadtregion, wie in ganz Deutschland, nochmals ein deutlicher Rückgang verbucht. Negative Entwicklungen gab es unter anderem auch beim Baugewerbe und im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung.

Hinweis

Mit diesen für das 1. Halbjahr 2021 berechneten Länderdaten legt der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ erste, noch vorläufige Ergebnisse zum Konjunkturverlauf des laufenden Jahres vor. Die Berechnungen beruhen zu diesem Zeitpunkt auf einer unvollständigen Datenbasis.

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Christian Benda

VOLKSWIRTSCHAFTLICHE GESAMTRECHNUNGEN

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