Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 

Über uns

Kleinräumige Gliederung

Die kleinräumige Gliederung als Lokalisierungs- und Zuordnungssystem ist ein Organisationsmittel von Kommunalverwaltungen unter anderem zur Unterstützung des Verwaltungsvollzugs und von statistischen Erhebungen. Der Begriff wurde seit Ende der 60er Jahre unter anderem durch den Deutschen Städtetag geprägt. Die Berliner Variante der kleinräumigen Gliederung heißt Regionales Bezugssystem und hat seine Wurzeln in der 1968 erstmals digital erfassten Adresskartei der Gebäude- und Wohnungszählung.

Das Regionale Bezugssystem in Berlin

Das Regionale Bezugssystem (RBS) ist eine Geodatenbank mit den Adressen, Straßen, Blöcken und Bezugsräumen von Berlin. Die Daten werden auf Basis der Karte 1: 5000 von Berlin (K5), des Amtsblatts von Berlin und den Grundstücksnummerierungsplänen der Bezirksämter laufend durch das Amt für Statistik Berlin Brandenburg fortgeschrieben. Damit werden statistische Prozesse und die räumliche Darstellung statistischer Datenbestände unterstützt. Die RBS-Daten bilden die Grundlage für viele Verwaltungsverfahren in Berlin.

Technisch besteht das RBS aus Datenbanken mit anhängigen Werkzeugen zur räumlichen Datenverarbeitung – z.B. einem Geoinformationssystemen – sowie diversen Schnittstellen zu internen und externen Anwendungen / Nutzern.

Zur Erstellung von RBS-Bezugsräumen werden bestimmte Grundelemente in Form von datenbankbasierten Geoobjekten generiert und fortgeschrieben. Von diesen Grundelementen werden die meisten RBS-Bezugsräume abgeleitet.

Die Grundelemente des RBS:
  RBS-Adresse
  RBS-Straße
  RBS-Block