Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 

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Die Grundelemente des RBS:
  RBS-Adresse
  RBS-Straße
  RBS-Block

RBS-Block

Die kleinste flächige Unterteilung des Berliner Stadtgebiets im RBS ist der statistische Block – im Regelfall eine Fläche, die von Straßen umgeben ist. Eine Blockeinteilung des Stadtgebiets wurde erstmals 1950 für Berlin-West vorgenommen. In den Jahren 1989/90 wurde im Auftrag des Magistrats von Berlin eine Blockeinteilung auch für Berlin-Ost erstellt, an der die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz beratend mitwirkte. Als Ausgangsbasis zur Einteilung dienten die Wohnbezirke des Territorialen Grundschlüssels (TGS).
Neben der Abgrenzung zum Straßenland können auch andere Kriterien (Verwaltungsgrenzen, Nutzungsarten wie Bahntrassen oder Gewässer, ordnungsrechtliche und verwaltungstechnische Gründe) in die Abgrenzung einfließen, so dass Blöcke auch aneinandergrenzen können ohne dass eine Straße dazwischen verläuft. Jeder Block besteht aus einer zusammenhängenden und geschlossenen Fläche. Benachbarte Blöcke können einander nicht überlappen. Im Gegensatz zu anderen Kommunen werden in Berlin sogenannte Nettoblöcke gebildet, die nicht die Gesamtfläche der Stadt bedecken, sondern Flächen (im Wesentlichen Verkehrsflächen) frei lassen.

Der eindeutig identifizierende sechsstellige Blockschlüssel, der vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vergeben wird, setzt sich aus drei Stellen für das Statistische Gebiet und drei weiteren Stellen zusammen, die fortlaufend vergeben werden.

Abb. 1 zeigt beispielhaft eine Blockstruktur in Berlin, die freigelassenen Zwischenräume entsprechen den Verkehrsflächen. In Abb. 2 werden benachbarte Blöcke mit gemeinsamer Grenze und an Bahntrassen (Bahnblöcke) und Wasserwege (Wasserblöcke) angrenzende Blöcke dargestellt. Durch die Blockdarstellung wird die topographische Grobstruktur eines Gebietes sehr gut erkennbar.

Abbildung unterschiedlicher Blockstrukturen in Berlin

Weiterführende Links

Blockkarte im Geoportal Berlin