Wirtschaftsleistung wächst weiter
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg 2025 in Berlin nach ersten Berechnungen um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr.

Pressemitteilung Nr. 140
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im 1. Halbjahr 2025 gegenüber dem 1. Halbjahr 2024 in Berlin preisbereinigt um 1,3 %. Wie das Amt für Statistik mitteilt, war dies die dritthöchste Zuwachsrate aller Bundesländer. Die Wirtschaftsleistung der Hauptstadt entwickelte sich damit deutlich besser als auf Bundesebene (0,0 %).
Nominal, d. h. ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung, betrug der Zuwachs des BIP in Berlin 4,2 % (Deutschland: +2,6 %).
Starkes Wachstum im Produzierenden Gewerbe
Mit einem realen Anstieg der Wirtschaftsleistung sendete das Produzierende Gewerbe im Vergleich zur bundesweit negativen Entwicklung einen starken Wachstumsimpuls. Die Dienstleistungsbereiche legten preisbereinigt gegenüber dem Vorjahreshalbjahr in der Hauptstadt leicht zu und entwickelten sich etwas besser als deutschlandweit.
Hinweise
Mit diesen für das 1. Halbjahr 2025 berechneten Länderdaten legt der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ erste, noch vorläufige Ergebnisse zum Konjunkturverlauf des laufenden Jahres vor. Die Berechnungen beruhen zu diesem Zeitpunkt auf einer unvollständigen länderspezifischen Datenbasis. In der Halbjahresrechnung werden keine Ergebnisse nach Wirtschaftszweigen veröffentlicht.
Aus Gründen der Datenverfügbarkeit werden die Halbjahresergebnisse nicht überarbeitet und verlieren mit Veröffentlichung der Jahresergebnisse für das Jahr 2025 Ende März 2026 ihre Gültigkeit.
Datenangebot
Weitere Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen finden Sie unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/wirtschaft/volkswirtschaft/volkswirtschaftliche-gesamtrechnungen.
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg 2025 in Berlin nach ersten Berechnungen um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr.
Brandenburgs Wirtschaftsleistung sank 2025 um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr.
Das verfügbare Einkommen lag 2023 in Brandenburg bei 26.440 EUR pro Kopf. Das waren 1.395 EUR bzw. 5,6 % mehr als 2022.