17.08.2022

Tourismus 1. Halbjahr Brandenburg

Tourismus nähert sich Vor-Corona -Niveau an

Pressemitteilung Nr. 182

In den Brandenburger Beherbergungsbetrieben wurden im 1. Halbjahr 2022 rund 5,8 Millionen Übernachtungen gezählt, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Berechnungen mit. Das sind 125,3 Prozent mehr Übernachtungen als im 1. Halbjahr 2021, in dem die Vermietung zu touristischen Zwecken bis zum 10. Juni untersagt war. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019, das nicht von der 
Corona-Pandemie beeinflusst war, gab es 7,9 Prozent weniger Übernachtungen.

Gegenüber dem 1. Halbjahr 2019 lag die Entwicklung der Übernachtungen im Reisegebiet Prignitz im Plus
(+20,5 Prozent). Den größten Nachholbedarf haben vor allem die Reisegebiete Potsdam (–18,0 Prozent) , das Ruppiner Seenland (­–16,8 Prozent) und die Uckermark (–15,8 Prozent).

Entwicklung der Betriebsarten variiert stark

Nach Betriebsarten verlief die Erholung der Übernachtungszahlen sehr unterschiedlich. Gewinne verzeichneten dabei die Hotels garnis (+29,8 Prozent gegenüber 2019), Ferienzentren, -häuser, -wohnungen (+8,3 Prozent) und Campingplätze (+2,4 Prozent). Die stärksten Verluste mussten dagegen Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime
(–25,3 Prozent), Jugendherbergen u.ä. Betriebe (–19,3 Prozent) und Hotels (–15,9 Prozent) hinnehmen.

Kapazitätsauslastung knapp unter der von 2019

Ende Juni waren 1537 Beherbergungsstätten mit mindestens zehn Betten und 178 Campingplätze für Urlaubscamping geöffnet. Die durchschnittliche Auslastung der Gästebetten betrug 35,5 Prozent, nach 20,7 Prozent in 2021 und 39,8 Prozent in 2019.


Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Datenangebot

Weitere Daten finden Sie unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/tourismus-und-gastgewerbe, im Detail in den statistischen Berichten G IV-1 und G IV-8.

Kontakte

Monika Buchholz

Tourismus

Antje Brümmerstädt

Tourismus

Antje Brümmerstädt

Tourismus

Ähnliche Artikel