Realumsatz geht moderat zurück
2025 sank der reale Umsatz im Brandenburger Einzelhandel um 0,6 %, im Gastgewerbe um 1,3 % im Vergleich zum Vorjahr.

Pressemitteilung Nr. 246
Im Vergleich zum noch nicht von der Pandemie beeinträchtigten Juli 2019
sank der reale Umsatz im Berliner Gastgewerbe um 38,6 Prozent, wie das
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Berechnungen
mitteilt.
Das Beherbergungsgewerbe schloss den Monat mit einem realen Umsatzverlust von 51,2 Prozent ab. In der Berliner Gastronomie wurde ein Umsatz erwirtschaftet, der real um 31,6 Prozent unter dem Niveau des Juli 2019 lag. Die Zahl der tätigen Personen nahm in diesem Zeitraum um 25,2 Prozent ab. Das Beherbergungsgewerbe mit einem Rückgang von 25,7 Prozent und die Gastronomie mit einem Minus von 25,0 Prozent waren davon gleichermaßen betroffen.
Der im Juli 2021 bilanzierte reale Umsatz im Berliner Gastgewerbe lag um 8,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig sank die Zahl der tätigen Personen um 9,1 Prozent.
Einzelhandel
Mit einem Plus von 4,8 Prozent lag der im Juli 2021 bilanzierte reale Umsatz im Berliner Einzelhandel über dem Volumen vom Juli 2019. Dabei stieg im Bereich des Einzelhandels mit Nicht-Lebensmitteln der erwirtschaftete Umsatz real um 5,5 Prozent. Ein Umsatzplus von 3,1 Prozent wurde im Einzelhandel mit Lebensmitteln generiert. Der Einzelhandel außerhalb von Verkaufsräumen, hauptsächlich vertreten durch den Internethandel, erzielte einen Umsatzzuwachs von 24,4 Prozent. Die Zahl der tätigen Personen im Einzelhandel insgesamt stieg in diesem Zeitraum um 4,3 Prozent.
Bei einem gleichzeitigen Anstieg der Zahl der tätigen Personen um 3,0 Prozent verzeichnete der Berliner Einzelhandel im Juli 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat einen leichten Umsatzverlust von 0,7 Prozent.
Datenangebot
Weitere Daten finden Sie unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/wirtschaft/wirtschaftbereiche/handel im Detail in den statistischen Berichten mit der Kennziffer G I 3 (Handel) und unter https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/tourismus-und-gastgewerbe im Detail in den statistischen Berichten mit der Kennziffer G IV 5 (Gastgewerbe).
Julia Höninger
Handel
Pressestelle
2025 sank der reale Umsatz im Brandenburger Einzelhandel um 0,6 %, im Gastgewerbe um 1,3 % im Vergleich zum Vorjahr.
Der Berliner Einzelhandel erzielte 2025 real 3,8 % mehr Umsatz als im Vorjahr, während das Berliner Gastgewerbe real 3,2 % weniger umsetzte.
Gastgewerbe und Handel konnten 2023 beim Umsatz zulegen, während das Gesundheitswesen deutlich einbüßte.