Brandenburger Wirtschaft mit gemischter Bilanz
Gastgewerbe und Handel konnten 2023 beim Umsatz zulegen, während das Gesundheitswesen deutlich einbüßte.
Pressemitteilung Nr. 298
Brandenburgs Hoteliers und Gastwirte meldeten von Januar bis September 2021 um 39,2 Prozent niedrigere reale Umsätze gegenüber dem noch nicht von der Pandemie betroffenen Zeitraum 2019. Der Einzelhandel setzte dagegen 11,6 Prozent mehr um, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Berechnungen mit.
In den Hotels und Beherbergungseinrichtungen lag der Umsatz um 46,3 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Die Gastronomen mussten 35,2 Prozent Verluste hinnehmen. Die Zahl der tätigen Personen sank im Gastgewerbe um 23,7 Prozent.
Verglichen mit den neun Monaten 2020 war der Gastgewerbeumsatz um 17,3 Prozent rückläufig mit einer Reduzierung des Personals um 14,0 Prozent. Im Monat September 2021 konnte das Beherbergungsgewerbe im Vergleich zum Vorjahresmonat 7,2 Prozent mehr Umsatz erwirtschaften.
Einzelhandel
Brandenburgs Einzelhändler erwirtschafteten in der Lebensmittel-Sparte von Januar bis September 12,1 Prozent mehr Umsatz als in den neun Monaten 2019. Der Einzelhandel ohne Lebensmittel setzte 11,2 Prozent mehr um. Nur die Elektronik-, Heimwerker-, Möbelmärkte und ähnlichen Geschäfte mussten Verluste um 6,4 Prozent hinnehmen. Der Einzelhandel außerhalb von Verkaufsräumen, einschließlich des Online-Handels, legte um 47,8 Prozent zu. Die Mitarbeiterzahl im Einzelhandel erhöhte sich um 3,7 Prozent.
Der Umsatz von Januar bis September 2021 lag um 4,4 Prozent über dem Vorjahreszeitraum 2020. Die Zahl der tätigen Personen stieg um 2,3 Prozent.
Datenangebot
Weitere Daten finden Sie unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/wirtschaft/wirtschaftbereiche/handel im Detail in den statistischen Berichten mit der Kennziffer G I 3 (Handel) und unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/tourismus-und-gastgewerbe im Detail in den statistischen Berichten mit der Kennziffer G IV 5 (Gastgewerbe).
Binnenhandel
Binnenhandel
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