Realumsatz geht moderat zurück
2025 sank der reale Umsatz im Brandenburger Einzelhandel um 0,6 %, im Gastgewerbe um 1,3 % im Vergleich zum Vorjahr.

Pressemitteilung Nr. 310
Der Brandenburger Kraftfahrzeughandel
erwirtschaftete im 3. Quartal 2021 um 2,4 Prozent höhere reale Umsätze
als im noch nicht von der Pandemie beeinträchtigten Zeitraum 2019. Die Zahl der
tätigen Personen nahm um 1,8 Prozent ab, teilt das Amt für Statistik
Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Berechnungen mit.
Die Umsätze in den Autohäusern waren um 0,6 Prozent höher als im 3. Quartal 2019. Die Kfz-Werkstätten nahmen 0,4 Prozent mehr ein. Die höchste Steigerung erreichte der Handel mit Kfz-Teilen und -Zubehör, einschließlich Online-Handel mit einem Plus von 8,0 Prozent. Die Mitarbeiterzahl sank allerdings in dieser Sparte um 2,1 Prozent.
Von Januar bis September blieben die realen Umsatzeinnahmen im Kraftfahrzeughandel um 1,2 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Der eigentliche Handel mit Kraftfahrzeugen verbuchte 3,8 Prozent weniger Umsatz. Die Reparaturwerkstätten übertrafen das Vorkrisenergebnis knapp um 0,1 Prozent, der Kfz-Teilehandel legte um 5,5 Prozent zu. Die Zahl der tätigen Personen wurde insgesamt um 1,9 Prozent reduziert.
Entwicklung zum Vorjahreszeitraum
Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum setzte der Kraftfahrzeughandel im 3. Quartal 4,7 Prozent weniger um. Die Zahl der tätigen Personen lag mit einem Rückgang um 0,1 Prozent beinahe auf Vorjahresniveau.
In den drei bisherigen
Quartalen 2021 erwirtschaftete der Kfz-Handel insgesamt 2,1 Prozent mehr Umsatz
mit um 1,0 Prozent reduziertem Personal.
Datenangebot
Weitere Daten finden Sie unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/wirtschaft/wirtschaftbereiche/handel im Detail in den statistischen Berichten mit der Kennziffer G I 5.
Julia Höninger
Binnenhandel
Pressestelle
2025 sank der reale Umsatz im Brandenburger Einzelhandel um 0,6 %, im Gastgewerbe um 1,3 % im Vergleich zum Vorjahr.
Der Berliner Einzelhandel erzielte 2025 real 3,8 % mehr Umsatz als im Vorjahr, während das Berliner Gastgewerbe real 3,2 % weniger umsetzte.
Gastgewerbe und Handel konnten 2023 beim Umsatz zulegen, während das Gesundheitswesen deutlich einbüßte.