Bevölkerungsstand in den Gemeinden Brandenburgs
31.12.2025, jährlich, Basis: Zensus 2022
In der Bevölkerungsfortschreibung wird der Bevölkerungsbestand einer Region rechnerisch ermittelt.
Brandenburg
Hoher Sterbeüberschuss verkleinert Bevölkerung
2025 gliedert sich Brandenburg in vier kreisfreie Städte und 14 Landkreise mit insgesamt 409 Gemeinden. Der Landkreis Elbe‑Elster verfügt über die meisten Städte (11) und der Landkreis Potsdam‑Mittelmark über die größte Bevölkerungszahl (221.347) aller kreisfreien Städte und Landkreise.
2025 beträgt die amtliche Bevölkerungszahl für Brandenburg 2.551.889 Personen. Die Bevölkerungsabnahme von 4.858 Personen beruht ausschließlich auf einem hohen Sterbeüberschuss von 21.248 Menschen. Der Wanderungsgewinn für 2025 liegt bei 16.624 Personen.
Die Landkreise Barnim (+716 Personen) und Dahme‑Spreewald (+ 687 Personen) verzeichneten die größten Bevölkerungszunahmen. In zwei kreisfreien Städten und neun Landkreisen kam es zu einer Bevölkerungsabnahme. Die Landkreise Spree-Neiße (–1.061 Personen) und Oberspreewald-Lausitz (–1.049 Personen) verloren die meisten Bewohnerinnen und Bewohner.
In allen Brandenburger kreisfreien Städten und Landkreisen gab es ein Geburtendefizit und einen Wanderungsgewinn. Der Sterbeüberschuss fiel in den Landkreisen Oder-Spree (–1.810 Menschen), Märkisch-Oderland (–1.655 Menschen) und Oberhavel (–1.589 Menschen) am stärksten aus. Im Gegensatz dazu erzielten die Landkreise Barnim (+2.268 Menschen), Dahme-Spreewald (+1.894 Menschen) und Oberhavel (+1.774 Menschen) den höchsten Zuzugsüberschuss.
Dr. Jochen Corthier
Bevölkerungsstatistiken
Regina Eck
Bevölkerungsstatistiken
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Der Bevölkerungsstand wird monatlich ermittelt und ist eine Berechnungsgröße.
Die Ergebnisse der jeweils letzten Volkszählung (Zensus 2022) werden mit den Ergebnissen der Statistiken der Bevölkerungsbewegungen (Wanderungen, Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen) sowie mit Angaben zu Staatsangehörigkeitswechseln und Lösungen von Ehen und Lebenspartnerschaften fortgeschrieben.
Die demografischen Merkmale liegen in unterschiedlicher regionaler Gliederungstiefe vor: Geschlecht, Alter und Staatsangehörigkeit (deutsch/nicht-deutsch) liegen bis auf Gemeindeebene vor. Der Familienstand wird auf der Kreisebene und einzelne Staatsangehörigkeiten werden auf der Landesebene bereitgestellt.
Die Fortschreibungsergebnisse gehen in die Berechnung von Kennzahlen wie Geburtenziffern, Sterbetafeln, Heiratsziffern u. ä. ein und bilden die Grundlage für die regelmäßigen amtlichen Bevölkerungsvorausberechnungen.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.