Sterbefälle nach Todesursachen
2024, jährlich
Die Statistik gibt jährlich Auskunft über die Häufigkeiten von Krankheiten und Ereignissen, die zum Tode führen. Die Sterbefälle werden nach Todesursachen, Geschlecht und Altersgruppen ausgewiesen. Die Ergebnisse informieren auch über Gestorbene aufgrund vorsätzlicher Selbstbeschädigung sowie die Säuglingssterblichkeit.
Berlin
Zum aktuellen Statistischen Bericht – 2024
Zahl der Gestorbenen gesunken
In Berlin sank die Zahl der Gestorbenen um 787 Fälle oder um 2,0 %.
Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems waren mit einem Anteil von 29,6 % erneut die häufigste Todesursache. Insgesamt starben 11.161 Berlinerinnen und Berliner an einer Krankheit des Kreislaufsystems.
Das durchschnittliche Sterbealter bei diesem Krankheitsbild betrug in Berlin 82,2 Jahre und lag somit über dem durchschnittlichen Sterbealter von 78,3 Jahren. Es waren mehr Frauen als Männer betroffen.
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Katja Obst
Gesundheit
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Babett Wulfert
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Brandenburg
Zahl der Gestorbenen gesunken
In Brandenburg sank Zahl der Gestorbenen um 1.368 Sterbefälle oder 3,7 % im Vergleich zum Jahr zuvor.
Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems waren mit einem Anteil von 35,1 % erneut die häufigste Todesursache. Insgesamt starben 12 379 Menschen an einer Krankheit des Kreislaufsystems.
In Brandenburg betrug das durchschnittliche Sterbealter bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen 79,9 Jahre und lag damit über dem durchschnittlichen Sterbealter von 76,2 Jahren. Es waren mehr Frauen als Männer betroffen.
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Methodik und weitere Informationen
Die Todesursachenstatistik bietet vielfältige Analysemöglichkeiten zur Beurteilung und Bewertung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung. Ziel ist es, die häufigsten Todesursachen der Region übersichtlich darzustellen. Die Sterblichkeit insgesamt und die Säuglingssterblichkeit bilden Indikatoren für das Gesundheitswesen und sind für gesundheitspolitische Entscheidungen und für die Forschung notwendig.
Datengrundlage der amtlichen Todesursachenstatistik sind die Todesbescheinigungen, die im Rahmen der Leichenschau ausgestellt werden. In Berlin und Brandenburg wird seit dem 1. Januar 2017 zur Ermittlung der Todesursache ausschließlich das internationale elektronische Kodiersystem IRIS verwendet. Es wertet Todesbescheinigungen in standardisierter Weise nach den Regeln der ICD-10 (WHO) aus. Dies führt zu einer verbesserten Konsistenz und Vergleichbarkeit innerhalb der Statistik auf nationaler und internationaler Ebene.
Metadaten zu diesem Bericht
Wie kommen die Daten für den Statistischen Bericht zustande? Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.