Krankenhäuser
Teil II – Diagnosen der Krankenhauspatientinnen und -patienten
2024, jährlich
In dieser Statistik werden Ergebnisse aus der Erhebung zu den Diagnosen der Krankenhauspatientinnen und -patienten veröffentlicht. Sie gibt Auskunft über die Art der Erkrankung und ausgewählte soziodemografische Merkmale wie Alter, Geschlecht und Wohnort.
Berlin
Kreislauferkrankungen häufigster Grund für einen Krankenhausaufenthalt
In den Berliner Krankenhäusern gab es 2024 insgesamt 802.157 vollstationäre Behandlungsfälle. 237.716 Menschen bzw. 29,6 % darunter waren älter als 75 Jahre. Alle Patientinnen und Patienten verweilten durchschnittlich 7,2 Tage.
Kreislauferkrankungen waren der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt. Die meisten Behandlungsfälle wurden in Berliner Krankenhäusern in den drei Diagnosegruppen sonstige Formen der Herzkrankheit (51.148 Fälle), ischämische Herzkrankheiten (29.306 Fälle) und Grippe und Pneumonie (18.934 Fälle) gezählt.
Marco Burg
Gesundheit
Pressestelle
Brandenburg
Ein Drittel der Patientinnen und Patienten über 75 Jahre
Im Jahr 2024 wurden in Brandenburg insgesamt 492.180 Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern vollstationär behandelt. 164.536 der Betroffenen waren älter als 75 Jahre. Das entspricht einem Anteil von 33,4 %. Im Durchschnitt verweilten die Patientinnen und Patienten 7,8 Tage in den Einrichtungen.
Kreislauferkrankungen waren der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt. Brandenburger Krankenhäuser versorgten die Menschen am häufigsten wegen sonstiger Formen der Herzkrankheit (37.922 Fälle), Arthrose (16.432 Fälle) sowie ischämischer Herzkrankheiten (16.324 Fälle) vollstationär.
Marco Burg
Gesundheit
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Bei der Krankenhausdiagnosestatistik handelt es sich um eine jährliche Vollerhebung von Patientinnen und Patienten, die im Berichtsjahr aus der vollstationären Behandlung eines Krankenhauses entlassen wurden. Auskunftspflichtig sind alle Krankenhäuser des Landes nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 der Krankenhausstatistik-Verordnung (KHStatV).
Die Ergebnisse bilden die statistische Basis für viele gesundheitspolitische Entscheidungen des Bundes und der Länder und dienen den an der Krankenhausfinanzierung beteiligten Institutionen als Planungsgrundlage. Die Diagnosen der Krankenhauspatientinnen und -patienten fließen in die Gesundheitsberichterstattung auf regionaler, nationaler sowie internationaler Ebene ein.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.