Gemüseerhebung in Brandenburg
2025, jährlich
Die Daten der Gemüseerhebung geben Aufschluss über Anbau und Ernte von Gemüse und Erdbeeren, deren Jungpflanzen, die Pflanzengruppen, Pflanzenarten und Kulturformen.
Brandenburg
Mehr Gemüse angebaut
Die Anbaufläche von Gemüse im Freiland betrug 2025 in Brandenburg 6.040 Hektar. Das waren über 100 Hektar mehr als im Jahr 2024. Die Erntemenge lag mit 101.500 Tonnen um fast 3 % über dem Vorjahresergebnis.
Auf einer Fläche von mehr als 3.400 Hektar wurden 19.000 Tonnen Spargel gestochen. Damit sank die Ertragsfläche des anbaustärksten Gemüses in Brandenburg um 100 Hektar bzw. 3 %.
Als zweitstärkste Gemüsekultur wurden auf 580 Hektar über 39.400 Tonnen Einlegegurken gepflückt. Gegenüber 2024 waren das gut 17 % mehr; im Vergleich zum sechsjährigen Durchschnitt (2019 – 2024) bedeutete dies sogar eine Steigerung um 35 % bzw. um 10.300 Tonnen.
Eine große Anbaubedeutung hatten auch Speisekürbisse mit gut 432 Hektar sowie Möhren und Karotten mit 367 Hektar.
Im Jahr 2025 gab es in Brandenburg 192 Betriebe mit Gemüseanbau, von denen 64 ökologisch wirtschafteten.
Regina Kurz
Ernte- und Weinstatistiken
Dr. Thomas Troegel
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
In der Gemüseerhebung werden jährlich die Anbauflächen und Erntemengen von Gemüse und/oder Erdbeeren nach Pflanzengruppen, Pflanzenarten, Kulturformen und Arten der Eindeckung, bei Spargel und Erdbeeren zusätzlich der Stand der Ertragsfähigkeit erhoben. Weiterhin wird die ökologische Wirtschaftsweise erfasst. Alle vier Jahre (beginnend 2012) wird bei Gemüse zusätzlich die Grundfläche erhoben. Bei der Anzucht von Jungpflanzen wird jährlich die Grundfläche im Freiland und unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen (einschließlich Gewächshäusern) erfragt.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.