Ernteberichterstattung über Feldfrüchte und Grünland in Brandenburg
April 2026, fallweise
Die Erhebung liefert frühzeitig Schätzungen der voraussichtlichen und endgültigen Hektarerträge, für Feldfrüchte und Grünland. Dazu zählen u.a. Getreide, Kartoffeln, Ölfrüchte, Hülsenfrüchte, Zuckerrüben, Pflanzen zur Grünernte, Silomais und Dauergrünland.
Brandenburg
Weniger Getreide- und Maisanbau
Nach einer ersten Schätzung der Ernte- und Betriebsberichterstatter wächst in Brandenburg zur Ernte 2026 Getreide insgesamt (einschl. Körnermais und CCM) auf einer Fläche von 478.400 Hektar. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anbaurückgang von 1.900 Hektar.
Die mit Winterweizen bestellte Fläche stieg um 2 % auf 159.700 Hektar. Winterweizen stellt damit flächenmäßig die bedeutendste Getreideart dar.
Die Anbaufläche beim Roggen sank gegenüber dem Vorjahr um 5 % auf 124.100 Hektar. Seit 1991 wurde noch nie so wenig Roggen angebaut.
Der Winterrapsanbau bleibt mit 92.300 Hektar auf dem Niveau des Vorjahres.
Beim Silomaisanbau kommt es mit 151.800 Hektar zu einem Flächenrückgang von 2 %.
Regina Kurz
Ernte- und Weinstatistiken
Dr. Thomas Troegel
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Die Ernte- und Betriebsberichterstattung für Feldfrüchte und Grünland ist eine dezentrale Bundesstatistik. Die Organisation der Datengewinnung ist Aufgabe der statistischen Ämter der Länder. Die Erhebung der Angaben erfolgt durch Befragung der Ernte- und Betriebsberichterstatter. Die Berichterstattung ist nach § 93 Absatz 3 Nummer 1 AgrStatG in Verbindung mit § 15 BStatG freiwillig.
Die Auswahl der Berichterstatter/-innen erfolgt durch die statistischen Ämter der Länder systematisch in einem nichtzufälligen Verfahren, so dass über einen langen Zeitraum ein mehr oder weniger dichtes Netz an freiwilligen bzw. ehrenamtlichen Berichterstattern/-innen aufgebaut und gepflegt wird. Die Daten der Betriebe werden über einen Fragebogen in Papierform und zusätzlich über einen Online-Fragebogen (IDEV) erhoben. Die Erhebungsbögen werden den Auskunftsgebenden über die Kreiserhebungsstellen zur Verfügung gestellt und an uns zurückgeschickt.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.