Rinder in Berlin und Brandenburg
3. Mai 2026, halbjährlich
Die Erhebung informiert über die Anzahl der Rinder (einschließlich Büffel/Bisons), gegliedert nach Alter, Geschlecht, Nutzungszweck und Rasse.
Berlin
Bestandsrückgang bei den Rindern
Zum Stichtag 3. Mai 2026 wurden in Berlin 689 Rinder gehalten. Das waren 73 Tiere bzw. 9,6 % weniger als im November 2025. Die häufigsten Rinderrassen waren Highlander und Limousin mit 160 bzw. 94 Tieren sowie Holstein-Schwarzbunt mit 112 Tieren.
89 Tiere waren Milchkühe und weitere 310 zählten zu den Ammen- und Mutterkühen. Damit machten die Kühe mehr als die Hälfte des Berliner Rinderbestandes aus.
Birger Schmidt
Tierische Produkte und Flächenstatistik
Heike Büttner
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Dr. Thomas Troegel
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Pressestelle
Brandenburg
Bestandszuwachs bei den Rindern
Zum Stichtag 3. Mai 2026 wurden in Brandenburg 412.200 Rinder gehalten. Das waren 5.700 Tiere bzw. 1,4 % mehr als im November 2025.
Der Bestandszuwachs betrifft vor allem die Kälber und Jungtiere. So nahm die Zahl der Kälber um 4.800 auf 87.900 Tiere bzw. um 5,8 % zu und bei den Jungrindern war ein Zuwachs um 700 auf 31.400 Tiere bzw. um 2,3 % zu verzeichnen.
Bei den Rindern zwischen 1 und zwei Jahren gab es unterschiedliche Entwicklungen. So nahm die Zahl der männlichen Rinder dieser Altersklasse um 900 auf 17.000 Tiere bzw. um 5,4 % zu während der Bestand an weiblichen Rindern hier um 2.200 auf 61.200 Tiere bzw. um 3,5 % zurückging.
In der Altersklasse der über zweijährigen Rinder war bei den Bullen und Ochsen ein Zuwachs um 300 auf 6.11 Tiere bzw. um 6,0 % zu verzeichnen, während bei den Kühen moderate Entwicklungen festzustellen waren. So stieg die Zahl der Milchkühe um 600 auf 118.700 Tiere bzw. um 0,5 % und die Zahl der der sonstigen Kühe (in Brandenburg fast ausschließlich Ammen- und Mutterkühe) um 800 auf 73.300 Tiere bzw. um 1,1 %.
Birger Schmidt
Tierische Produkte und Flächenstatistik
Heike Büttner
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Dr. Thomas Troegel
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Die Viehbestandserhebung Rinder ist eine Sekundärstatistik. Die Ergebnisse werden aus dem Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HIT) gewonnen. Erhebungsstichtage sind der 3. Mai und der 3. November eines jeden Jahres.
Seit Mai 2008 erfolgt die Erfassung der Merkmale allgemein. Vor dem Jahr 2008 wurden die Rinderbestände im Rahmen der Viehbestandserhebung durch Befragung der Landwirte primärstatistisch erfasst. Zur Erhebungsgesamtheit gehören seit 2008 landwirtschaftliche Haltungen im Sinne der Viehverkehrsverordnung, die in der HIT-Rinderdatenbank registriert sind.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.