Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe
Juli 2026, monatlich
Die Ergebnisse des Monatsberichts stellen eine kurzfristige Beurteilung der konjunkturelle Lage der Industriebetriebe ab 50 Beschäftige dar. Sie informieren über die Auftragslage, Umsätze und Beschäftigtenzahlen, gegliedert nach Wirtschaftsbereichen, und dienen der regionalen Strukturpolitik.
Berlin
Umsatzsteigerung um 8 %
Die Umsätze der 319 Berliner Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen stiegen im Juli 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,0 % auf 3,2 Mrd. EUR. Sie setzten sich aus 1,7 Mrd. EUR Inlands- und 1,5 Mrd. EUR Auslandsumsatz zusammen.
Die Auftragseingänge lagen um 5,4 % über dem Wert des Vorjahresmonats. Im Inlandsgeschäft wurde ein Plus von 25,5 % und im Auslandsgeschäft ein Minus von 5,0 % verzeichnet. Die Zahl der tätigen Personen sank um 2,8 % auf 72.553.
Berlins umsatzstärkster Industriezweig, die Hersteller pharmazeutischer Erzeugnisse, verminderte seine Umsätze um 24,4 % (Inland –22,0 %, Ausland –24,8 %). Das Auftragsvolumen sank um 29,2 % (Inland –14,7 %, Ausland –31,1 %).
Kati Bleck
Verarbeitendes Gewerbe Berlin
Pressestelle
Brandenburg
Umsatzrückgang um 5,8 %
In Brandenburg sanken die Umsätze der 404 Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen im Juli 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,8 % auf 2,6 Mrd. EUR. 1,3 Mrd. EUR entfielen auf den Inlands- und 1,3 Mrd. EUR auf den Auslandsumsatz.
Die Auftragseingänge lagen um 10,9 % über denen des Vorjahresmonats. Im Inlandsgeschäft ergab sich ein Plus von 13,6 % und im Auslandsgeschäft ein Plus von 9,4 %. Die Zahl der tätigen Personen sank um 6,6 % auf 78.299.
Der beschäftigten- und umsatzstärkste Industriezweig in Brandenburg, die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, verminderte seine Umsätze um 15,7 %. Das Auftragsvolumen sank um 7,4 % (Inland +42,0 %, Ausland –15,5 %).
Ines Neumann
Verarbeitendes Gewerbe Brandenburg
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Erfasst werden im Rahmen einer monatlichen Totalerhebung mit Abschneidegrenze sämtliche im Inland gelegenen Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 und mehr Beschäftigten.
Erhoben werden die Gesamtzahl der tätigen Personen zum Monatsende, der Umsatz sowie der Auftragseingang und Auftragsbestand für ausgewählte Wirtschaftsbereiche im Berichtsmonat, jeweils nach fachlichen Betriebsteilen in der Differenzierung nach dem Inland sowie dem Ausland der Euro- oder Nicht-Eurozone. Entgelte und geleistete Arbeitsstunden werden für den gesamten Betrieb erfasst.
Die Ergebnisse des Monatsberichts dienen der kurzfristigen Beurteilung der konjunkturellen Lage im Wirtschaftsbereich sowie der Bereitstellung von Daten für die regionale und sektorale Strukturpolitik. Zu den Hauptnutzenden des Monatsberichts für Betriebe zählen die Bundesministerien, insbesondere das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die jeweiligen Länderressorts und die Bundesbank sowie die Europäische Kommission, die Europäische Zentralbank und andere öffentliche Institutionen.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.