Verarbeitendes Gewerbe – Produktion
1. Quartal 2026, vierteljährlich
Berlin
Anstieg des Produktionsvolumens in der Berliner Industrie
Während das Produktionsvolumen der 117 Betriebe der Nahrungs- und Futtermittel um 8,3 % auf 800,3 Mill. EUR sank, stieg die Produktion der 26 Hersteller Pharmazeutischer u.ä. Erzeugnisse um 10,0 % auf 654,4 Mio. EUR.
Einen Produktionsrückgang verzeichneten ebenso die 29 Betriebe Chemischer Erzeugnisse (3,8%), die 29 Betriebe der Gummi- und Kunststoffwaren (15,7%), sowie die 14 Metallbetriebe (16,4%).
Ein Plus ergab sich in diesem Quartal für die 6 Betriebe der Holzverarbeitung sowie Herstellung von Holz- und Korkwaren (ohne Möbel); Flecht- und Korbmacherwaren (24,3%) und der 38 Betriebe der Druckerzeugnisse, bespielter Ton-, Bild- und Datenträger (4,0%).
Aufgrund der Änderungen der Güterproduktionsnummern (GP - Übergang Ausgabe 2019 zu 2026) ist ein Vergleich nach Güterabteilungen zum Vorjahreszeitraum nur eingeschränkt möglich. Ein Vergleich der Güterklassen ist nicht möglich.
Jeanette Miniers
Produktion & Investition Berlin
Pressestelle
Brandenburg
Produktionsvolumen gestiegen
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Produktion der Brandenburger Industriebetriebe um 6,5 % auf ein Produktionsvolumen von 8,4 Milliarden (Mrd.) Euro.
Ein bedeutender Anteil entfällt dabei auf die 28 Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit einem Produktionsvolumen von knapp 2,6 Mrd. EUR. Bei den 145 Betrieben in der Nahrungs- und Futtermittelherstellung umfasste das Produktionsvolumen 859,4 Millionen (Mio.) EUR und bei den 41 Herstellern von Chemischen Erzeugnissen 519,6 Mio. EUR.
Aufgrund der Änderungen der Güterproduktionsnummern (GP - Übergang Ausgabe 2019 zu 2026) ist ein Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach Güterabteilungen nur eingeschränkt bzw. nach Güterklassen derzeit gar nicht möglich.
Diana Wilde
Produktion & Investition Brandenburg
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Die vierteljährliche Produktionserhebung erfasst sämtliche im Inland gelegene Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden mit 20 und mehr Beschäftigten.
Erhoben wird die zum Absatz bestimmte Produktion, einschließlich der gesondert erhobenen Lohnarbeit (Absatzproduktion), die zur Weiterverarbeitung bestimmte Produktion und die Gesamtproduktion. Die Absatzproduktion wird im Allgemeinen nach der Menge und dem Wert (Verkaufswert) erhoben, die Weiterverarbeitungsproduktion nach der Menge.
Die Ergebnisse der Vierteljährlichen Produktionserhebung werden zur Beobachtung von Konjunkturverläufen und Strukturveränderungen in der Wirtschaft sowie zu handelspolitischen Zwecken genutzt. In Verbindung mit den Ergebnissen der Außenhandelsstatistik dienen sie der Marktbeobachtung und -analyse. Zudem werden sie für unternehmensinterne Entscheidungen und Berechnungen im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen herangezogen.
Zu den Hauptnutzenden der Produktionserhebungen zählen Bundes- und Länderministerien, insbesondere das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, sowie andere öffentliche Institutionen, Wirtschaftsverbände, Unternehmen, Forschungsinstitute und die allgemeine Öffentlichkeit.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.