Verarbeitendes Gewerbe – Produktion
3. Quartal 2025, vierteljährlich
Berlin
Zum aktuellen Statistischen Bericht – 3. Quartal 2025
Produktionsvolumen im 3. Quartal 2025 wieder gestiegen
Die Produktion der Berliner Industriebetriebe stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wieder leicht an, um 3,8 % auf 5,57 Milliarden EUR.
Während das Produktionsvolumen der 115 Betriebe der Nahrungs- und Futtermittel um 14,8 % auf 883 Millionen (Mill.) EUR stieg, sank die Produktion der 28 Hersteller chemischer Erzeugnisse um 10,0 % auf 209,2 Mill. EUR. Ebenso einen Produktionsrückgang verzeichneten die 28 Betriebe pharmazeutischer u. ä. Erzeugnisse (7,2 %), die 31 Betriebe der Gummi- und Kunststoffwaren (4,3 %), sowie die 14 Metallbetriebe (3,4 %).
Ein Plus ergab sich in diesem Quartal für die neun Betriebe der Holzverarbeitung sowie Herstellung von Holz- und Korkwaren (ohne Möbel); Flecht- und Korbmacherwaren (8,4 %) und die 38 Betriebe der Druckerzeugnisse, bespielter Ton-, Bild- und Datenträger (3,0 %).
Kontakt
Jeanette Miniers
Produktion & Investition Berlin
Pressestelle
Brandenburg
Produktionsvolumen wieder gesunken
Nachdem Anfang des Jahres ein leichter Anstieg der Produktion zu verzeichnen war, ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Produktion der Brandenburger Industriebetriebe im 3. Quartal 2025 wieder gesunken; um durchschnittlich 5,7 %. Das Produktionsvolumen betrug dabei knapp 8,3 Milliarden EUR.
Produktionsrückgänge im Vergleich zum Vorjahresquartal wurden beispielsweise von den Getränkeherstellern (–5,5 %) und den Herstellern von Maschinen (–12,0 %) gemeldet. Die 11 Betriebe der Textilindustrie verzeichneten sogar einen Rückgang von 25,8 % im Vergleich zum 3. Quartal 2023.
In der Güterabteilung Steine und Erden sowie sonstige Bergbauerzeugnisse stieg dagegen die Produktion im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13,7 %, in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie um 3,7 % und bei den Herstellern von Holz sowie Holz- und Korkwaren um 1,0 %
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Kontakt
Diana Wilde
Produktion & Investition Brandenburg
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Die vierteljährliche Produktionserhebung erfasst sämtliche im Inland gelegene Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden mit 20 und mehr Beschäftigten.
Erhoben wird die zum Absatz bestimmte Produktion, einschließlich der gesondert erhobenen Lohnarbeit (Absatzproduktion), die zur Weiterverarbeitung bestimmte Produktion und die Gesamtproduktion. Die Absatzproduktion wird im Allgemeinen nach der Menge und dem Wert (Verkaufswert) erhoben, die Weiterverarbeitungsproduktion nach der Menge.
Die Ergebnisse der Vierteljährlichen Produktionserhebung werden zur Beobachtung von Konjunkturverläufen und Strukturveränderungen in der Wirtschaft sowie zu handelspolitischen Zwecken genutzt. In Verbindung mit den Ergebnissen der Außenhandelsstatistik dienen sie der Marktbeobachtung und -analyse. Zudem werden sie für unternehmensinterne Entscheidungen und Berechnungen im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen herangezogen.
Zu den Hauptnutzenden der Produktionserhebungen zählen Bundes- und Länderministerien, insbesondere das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, sowie andere öffentliche Institutionen, Wirtschaftsverbände, Unternehmen, Forschungsinstitute und die allgemeine Öffentlichkeit.
Metadaten zu diesem Bericht
Wie kommen die Daten für den Statistischen Bericht zustande? Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.