Baugewerbe
März 2026, monatlich
Die monatlichen Daten zum Baugewerbe liefern ein zeitnahes Abbild der konjunkturellen Lage der Baubranche auf Ebene der Bundesländer und bezogen auf alle Betriebe von rechtlichen Einheiten mit mindestens 20 Beschäftigten.
Berlin
Weniger Umsatz trotz höherer Auftragseingänge
Die Betriebe des Berliner Bauhauptgewerbes meldeten im März 2026 weniger Umsätze trotz höherer Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Die Berliner Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr tätigen Personen erwirtschafteten im März einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 320,2 Millionen EUR. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das eine Senkung von 3,9 %.
Der Auftragseingang betrug 479,3 Millionen EUR, eine enorme Steigerung von 80 % im Vergleich zu März 2025. Die Zahl der tätigen Personen betrug 16.970. Das sind 0,4 % weniger gegenüber dem Vorjahreswert. Die Entgelte stiegen um 5,1 % auf insgesamt 70,1 Millionen EUR. Auf den Baustellen wurden rund 1,68 Millionen Arbeitsstunden geleistet. Das sind, arbeitstäglich berechnet, 15,5 % weniger als im März 2025.
Birgit Wimmer
Ausbaugewerbe
Pressestelle
Brandenburg
Mehr Umsatz trotz geringerer Auftragseingänge
In Brandenburg erzielten die Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr tätigen Personen im März 2026 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 405,73 Millionen EUR, das waren 47,9 % mehr als im März 2025.
Der Auftragseingang betrug 344,6 Mill. EUR. Das sind 21,8 % weniger im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dafür ist im Besonderen der sonstige Tiefbau verantwortlich, bei dem eine Auftragssenkung von 80,5 % im Vergleich zu März 2025 ermittelt werden konnte.
Die Zahl der tätigen Personen stieg um 4,7 % auf 20.076 Personen im Vergleich zu März 2025. Die Entgelte betrugen 77,5 Mill. EUR und lagen somit um 8,2 % über dem Vorjahreswert. Es wurden rund 2,06 Millionen Arbeitsstunden auf den Baustellen geleistet, arbeitstäglich berechnet 4,1 % mehr als im März 2025.
Birgit Wimmer
Ausbaugewerbe
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Im Baugewerbe, einem Teil des Produzierenden Gewerbes, werden Unternehmen bzw. Betriebe des Baugewerbes befragt.
Das Baugewerbe unterscheidet zwei große Teilbereiche: das Bauhauptgewerbe und das Ausbaugewerbe. Im Bauhauptgewerbe werden Unternehmen bzw. Betriebe mit Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich der vorbereitenden Baustellenarbeiten, dem Bau von Gebäuden und dem Tiefbau untersucht. Im Ausbaugewerbe liegt der Tätigkeitsschwerpunkt der Unternehmen bzw. Betriebe in der Bauinstallation und im sonstigen Ausbau. Mit der Umstellung auf die Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) wurde dem Baugewerbe noch ein weiterer Teil zugeordnet; die Bauträger.
Die Untersuchung des Baugewerbes erfolgt in unterschiedlichen zeitlichen Abständen. Die kurzfristigen Statistiken (Konjunkturstatistiken) werden monatlich und vierteljährlich und die langfristigen Statistiken (Strukturstatistiken) werden jährlich durchgeführt. Für die Konjunkturstatistiken werden im Wesentlichen Indikatoren wie Umsatz, tätige Personen, geleistete Arbeitsstunden, Entgelte, Auftragseingänge und Auftragsbestände erfasst. Die Strukturstatistiken liefern u. a. Informationen zu tätigen Personen, Umsatz und Investitionen.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.