Baugewerbe
Februar 2026, monatlich
Die monatlichen Daten zum Baugewerbe liefern ein zeitnahes Abbild der konjunkturellen Lage der Baubranche auf Ebene der Bundesländer und bezogen auf alle Betriebe von rechtlichen Einheiten mit mindestens 20 Beschäftigten.
Berlin
Weniger Umsatz trotz höherer Auftragseingänge
Die Betriebe des Berliner Bauhauptgewerbes meldeten im Februar 2026 mehr Umsätze trotz geringerer Auftragseingänge als im Februar 2025.
Die Berliner Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr tätigen Personen erwirtschafteten im Januar einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 217,8 Millionen EUR. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das eine Senkung von 23,3 %.
Der Auftragseingang betrug 398,4 Millionen EUR, eine starke Steigerung von 52,1 % im Vergleich zu Februar 2025. Die Zahl der tätigen Personen betrug 16.720. Das sind 1 % weniger gegenüber dem Vorjahreswert. Die Entgelte sanken leicht um 0,7 % auf insgesamt 61,3 Millionen EUR. Auf den Baustellen wurden rund 1,18 Millionen Arbeitsstunden geleistet. Das sind, arbeitstäglich berechnet, 15,1 % weniger als im Februar 2025.
Birgit Wimmer
Ausbaugewerbe
Pressestelle
Brandenburg
Mehr Umsatz und enorme Steigerung der Auftragseingänge
In Brandenburg erzielten die Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr tätigen Personen im Februar 2026 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von knapp 246 Millionen EUR, das waren 21,8 % mehr als im Februar 2025.
Der Auftragseingang betrug 374,1 Mill. EUR. Das sind 74,8 % mehr im Vergleich zum Vorjahresmonat. Sowohl im Hochbau konnte eine Auftragssteigerung von 61,5 % ermittelt werden, als auch im Tiefbau gab es ein enormes Auftragsplus von 78, % im Vergleich zu Februar 2025.
Die Zahl der tätigen Personen stieg um 1,4 % auf 19.338 Personen im Vergleich zu Februar 2025. Die Entgelte betrugen 62,2 Mill. EUR und lagen somit um 2,6 % unter dem Vorjahreswert. Es wurden rund 1,21 Millionen Arbeitsstunden auf den Baustellen geleistet, arbeitstäglich berechnet 14,6 % weniger als im Februar 2025.
Birgit Wimmer
Ausbaugewerbe
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Im Baugewerbe, einem Teil des Produzierenden Gewerbes, werden Unternehmen bzw. Betriebe des Baugewerbes befragt.
Das Baugewerbe unterscheidet zwei große Teilbereiche: das Bauhauptgewerbe und das Ausbaugewerbe. Im Bauhauptgewerbe werden Unternehmen bzw. Betriebe mit Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich der vorbereitenden Baustellenarbeiten, dem Bau von Gebäuden und dem Tiefbau untersucht. Im Ausbaugewerbe liegt der Tätigkeitsschwerpunkt der Unternehmen bzw. Betriebe in der Bauinstallation und im sonstigen Ausbau. Mit der Umstellung auf die Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) wurde dem Baugewerbe noch ein weiterer Teil zugeordnet; die Bauträger.
Die Untersuchung des Baugewerbes erfolgt in unterschiedlichen zeitlichen Abständen. Die kurzfristigen Statistiken (Konjunkturstatistiken) werden monatlich und vierteljährlich und die langfristigen Statistiken (Strukturstatistiken) werden jährlich durchgeführt. Für die Konjunkturstatistiken werden im Wesentlichen Indikatoren wie Umsatz, tätige Personen, geleistete Arbeitsstunden, Entgelte, Auftragseingänge und Auftragsbestände erfasst. Die Strukturstatistiken liefern u. a. Informationen zu tätigen Personen, Umsatz und Investitionen.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.