Baugewerbe
Juli 2026, monatlich
Die monatlichen Daten zum Baugewerbe liefern ein zeitnahes Abbild der konjunkturellen Lage der Baubranche auf Ebene der Bundesländer und bezogen auf alle Betriebe von rechtlichen Einheiten mit mindestens 20 Beschäftigten.
Berlin
Geringerer Umsatz trotz enormer Auftragseingangssteigerung
Die Betriebe des Berliner Bauhauptgewerbes meldeten im Juli 2026 weniger Umsätze trotz einer enormen Steigerung der Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Die Berliner Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr tätigen Personen erwirtschafteten im Juli einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 369,6 Millionen EUR. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein leichter Rückgang von 0,3%.
Der Auftragseingang betrug knapp 360 Millionen EUR, 26,2 % mehr als im Juli 2025. Die Zahl der tätigen Personen betrug 16.972. Das ist eine Steigerung von 0,5 % gegenüber dem Vorjahreswert. Die Entgelte stiegen um 2,9 % auf insgesamt 78,4 Millionen EUR. Auf den Baustellen wurden 1,71 Millionen Arbeitsstunden geleistet. Das sind, arbeitstäglich berechnet, 16,2 % weniger als im Juli 2025.
Simone Bieler
Ausbaugewerbe
Pressestelle
Brandenburg
Höherer Umsatz und mehr Auftragseingänge
Die Betriebe des Brandenburger Bauhauptgewerbes meldeten im Juli 2026 höhere Umsätze und Auftragseingänge als im Juli 2025.
Die Brandenburger Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr tätigen Personen erwirtschafteten im Juli einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 500,6 Millionen EUR. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein Zuwachs um 35 %.
Der Auftragseingang betrug 402,7 Millionen EUR, 67,6 % mehr als im Juli 2025. Die Zahl der tätigen Personen betrug 19.924. Das ist ein Zuwachs um 6,2 % gegenüber dem Vorjahreswert. Die Entgelte stiegen um 11,5 % auf insgesamt 86,3 Millionen EUR. Auf den Baustellen wurden 2,1 Millionen Arbeitsstunden geleistet. Das sind, arbeitstäglich berechnet, 0,3 % weniger als im Juli 2025.
Simone Bieler
Ausbaugewerbe
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Im Baugewerbe, einem Teil des Produzierenden Gewerbes, werden Unternehmen bzw. Betriebe des Baugewerbes befragt.
Das Baugewerbe unterscheidet zwei große Teilbereiche: das Bauhauptgewerbe und das Ausbaugewerbe. Im Bauhauptgewerbe werden Unternehmen bzw. Betriebe mit Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich der vorbereitenden Baustellenarbeiten, dem Bau von Gebäuden und dem Tiefbau untersucht. Im Ausbaugewerbe liegt der Tätigkeitsschwerpunkt der Unternehmen bzw. Betriebe in der Bauinstallation und im sonstigen Ausbau. Mit der Umstellung auf die Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) wurde dem Baugewerbe noch ein weiterer Teil zugeordnet; die Bauträger.
Die Untersuchung des Baugewerbes erfolgt in unterschiedlichen zeitlichen Abständen. Die kurzfristigen Statistiken (Konjunkturstatistiken) werden monatlich und vierteljährlich und die langfristigen Statistiken (Strukturstatistiken) werden jährlich durchgeführt. Für die Konjunkturstatistiken werden im Wesentlichen Indikatoren wie Umsatz, tätige Personen, geleistete Arbeitsstunden, Entgelte, Auftragseingänge und Auftragsbestände erfasst. Die Strukturstatistiken liefern u. a. Informationen zu tätigen Personen, Umsatz und Investitionen.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.