Baugenehmigungen
November 2025, monatlich
Die Statistik der Baugenehmigungen liefert Ergebnisse über die Struktur, den Umfang und die Entwicklung der Bautätigkeit im Hochbau und ist somit ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung im Bausektor. Darüber hinaus stellt sie Daten z.B. für die Planung in den Gebietskörperschaften, für Wirtschaft, Forschung und den Städtebau bereit.
Berlin
Zum aktuellen Statistischen Bericht – November 2025
Mehr genehmigte Wohnungen als im Vorjahreszeitraum
Von Januar bis November 2025 wurden 12.143 genehmigte Wohnungen gemeldet. Das sind 31,7 % mehr als im Vorjahreszeitraum. 10.095 der Wohnungen bzw. 83,1 % werden in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden entstehen.
2.251 Genehmigungen wurden für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau gemeldet. 177 Genehmigungen (Vorjahreszeitraum: 204) betreffen den Neubau gewerblicher Bauten. Die veranschlagten Kosten aller genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 5.353,9 Millionen EUR, 15,2 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei den veranschlagten Kosten gilt zu beachten, dass im betrachteten Zeitraum mehrere Großprojekte im Nichtwohnbau enthalten sind.
In Ein- und Zweifamilienhäusern sind 742 Wohnungen geplant (+29,7 %), in Mehrfamilienhäusern 9.273 (+22,9 %). Durch geplante Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z. B. Nutzungsänderungen und Dachgeschossausbauten, werden weitere 2.048 Wohnungen (Vorjahr: 1.042) zur Verfügung stehen.
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Brandenburg
Weniger genehmigte Wohnungen als im Vorjahresmonat
7.558 genehmigte Wohnungen wurden von Januar bis November 2025 gemeldet. Das sind 10,4 % weniger als im Vorjahreszeitraum. In neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden werden 6.692 der Wohnungen entstehen (+0,7 %).
Es wurden 4.752 Genehmigungen für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau gemeldet. 577 Genehmigungen (Vorjahreszeitraum: 653) entfallen auf den Neubau gewerblicher Bauten. Die veranschlagten Kosten aller genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 4.609,5 Millionen EUR, 34,6 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei den veranschlagten Kosten gilt zu beachten, dass im betrachteten Zeitraum mehrere Großprojekte im Nichtwohnbau enthalten sind.
2.785 Wohnungen (+1,5 %) sind in Ein- und Zweifamilienhäusern und 3.882 (+3,3 %) in Mehrfamilienhäusern geplant. Durch geplante Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z. B. Nutzungsänderungen und Dachgeschossausbauten, werden weitere 866 Wohnungen (Vorjahr: 1.794) zur Verfügung stehen.
Von den 6.667 genehmigten Wohnungen in neuen Wohngebäuden sind 2.430 im Weiteren Metropolenraum und 4.237 im Berliner Umland geplant.
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Methodik und weitere Informationen
Gegenstand der Bautätigkeitsstatistiken sind Baugenehmigungen und Baufertigstellungen im Hochbau, der Bauüberhang am Jahresende und Bauabgänge von Gebäuden und Gebäudeteilen im Hochbau. Die Baugenehmigungsstatistik wird monatlich und jährlich aufbereitet, die anderen Statistiken jährlich. Auch die Fortschreibung des Wohngebäude- und Wohnungsbestandes erfolgt jährlich.
Im Rahmen der Bautätigkeitsstatistiken werden die gemäß Landesbauordnungen (Berlin und Brandenburg unterschiedlich) genehmigungs- und zustimmungsbedürftigen sowie kenntnisgabe- oder anzeigepflichtigen oder einem Genehmigungsfreistellungsverfahren unterliegenden Bauvorhaben erfasst, bei denen Wohn- oder Nutzraum geschaffen bzw. verändert wird. Das geschieht überwiegend durch Neubau, aber zum Teil auch durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, wie z. B. den Ausbau von Dachgeschossen.
Die Erhebung wird monatlich als Totalerhebung durchgeführt.
Metadaten zu diesem Bericht
Wie kommen die Daten für den Statistischen Bericht zustande? Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.