Baugenehmigungen
Dezember 2025, monatlich
Die Statistik der Baugenehmigungen liefert Ergebnisse über die Struktur, den Umfang und die Entwicklung der Bautätigkeit im Hochbau und ist somit ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung im Bausektor. Darüber hinaus stellt sie Daten z.B. für die Planung in den Gebietskörperschaften, für Wirtschaft, Forschung und den Städtebau bereit.
Berlin
Zum aktuellen Statistischen Bericht – Dezember 2025
Mehr genehmigte Wohnungen als im Vorjahreszeitraum
Von Januar bis Dezember 2025 wurden 14.079 genehmigte Wohnungen gemeldet. Das sind 44,1 % mehr als im Vorjahreszeitraum. 11.957 der Wohnungen bzw. 84,9 % werden in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden entstehen.
2.457 Genehmigungen wurden für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau gemeldet. 199 Genehmigungen (Vorjahreszeitraum: 221) betreffen den Neubau gewerblicher Bauten. Die veranschlagten Kosten aller genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 5.946,1 Millionen EUR, 12,7 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei den veranschlagten Kosten gilt zu beachten, dass im betrachteten Zeitraum mehrere Großprojekte im Nichtwohnbau enthalten sind.
In Ein- und Zweifamilienhäusern sind 792 Wohnungen geplant (+28,2 %), in Mehrfamilienhäusern 11.084 (+40,6 %). Durch geplante Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z. B. Nutzungsänderungen und Dachgeschossausbauten, werden weitere 2.122 Wohnungen (Vorjahr: 1.214) zur Verfügung stehen.
Es handelt sich um kumulierte Werte. Die endgültigen Ergebnisse werden voraussichtlich im April im Statistischen Bericht SB_F02-01-00_2025j_BE veröffentlicht.
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Brit Boche
Bautätigkeit
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Pressestelle
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Brandenburg
Weniger genehmigte Wohnungen als im Vorjahresmonat
7.964 genehmigte Wohnungen wurden von Januar bis Dezember 2025 für Brandenburg gemeldet. Das sind 12,1 % weniger als im Vorjahreszeitraum. In neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden werden 7.051 der Wohnungen entstehen (–2,2 %).
Es wurden 5.094 Genehmigungen für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau gemeldet. 630 Genehmigungen (Vorjahreszeitraum: 697) entfallen auf den Neubau gewerblicher Bauten. Die veranschlagten Kosten aller genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 4.838,8 Millionen EUR, 32,2 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei den veranschlagten Kosten gilt zu beachten, dass im betrachteten Zeitraum mehrere Großprojekte im Nichtwohnbau enthalten sind.
2.980 Wohnungen (–0,4 %) sind in Ein- und Zweifamilienhäusern und 4.046 (–0,7 %) in Mehrfamilienhäusern geplant. Durch geplante Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z. B. Nutzungsänderungen und Dachgeschossausbauten, werden weitere 913 Wohnungen (Vorjahr: 1.851) zur Verfügung stehen.
Von den 7.026 genehmigten Wohnungen in neuen Wohngebäuden sind 2.588 im Weiteren Metropolenraum und 4.438 im Berliner Umland geplant.
Es handelt sich um kumulierte Werte. Die endgültigen Ergebnisse werden voraussichtlich im April im Statistischen Bericht SB_F02-01-00_2025j_BB veröffentlicht.
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Methodik und weitere Informationen
Gegenstand der Bautätigkeitsstatistiken sind Baugenehmigungen und Baufertigstellungen im Hochbau, der Bauüberhang am Jahresende und Bauabgänge von Gebäuden und Gebäudeteilen im Hochbau. Die Baugenehmigungsstatistik wird monatlich und jährlich aufbereitet, die anderen Statistiken jährlich. Auch die Fortschreibung des Wohngebäude- und Wohnungsbestandes erfolgt jährlich.
Im Rahmen der Bautätigkeitsstatistiken werden die gemäß Landesbauordnungen (Berlin und Brandenburg unterschiedlich) genehmigungs- und zustimmungsbedürftigen sowie kenntnisgabe- oder anzeigepflichtigen oder einem Genehmigungsfreistellungsverfahren unterliegenden Bauvorhaben erfasst, bei denen Wohn- oder Nutzraum geschaffen bzw. verändert wird. Das geschieht überwiegend durch Neubau, aber zum Teil auch durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, wie z. B. den Ausbau von Dachgeschossen.
Die Erhebung wird monatlich als Totalerhebung durchgeführt.
Metadaten zu diesem Bericht
Wie kommen die Daten für den Statistischen Bericht zustande? Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.