Gäste, Übernachtungen und
Beherbergungskapazität
Februar, monatlich
Berlin
Mehr Gäste aus dem Inland in Berlin
Rund 1,6 Millionen Gäste mit 3,6 Millionen Übernachtungen begrüßte Berlin im Januar und Februar 2026. Das sind 1,8 % weniger Gäste und 3,3 % weniger Übernachtungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Für den Februar wurden 813.382 neu angekommene Gäste mit 1.857.417 Übernachtungen gemeldet.
Aus Deutschland reisten in den ersten beiden Monaten des Jahres 0,5 % mehr Gäste mit 0,6 % weniger Übernachtungen an die Spree. Knapp 86 % der Inlandsgäste übernachteten in Hotels, Gasthöfen und Pensionen. Die Gästezahlen stiegen hier um 1,9 % und die der Übernachtungen um 1,1 %.
Die Zahl der Auslandsgäste sank um 6,1 % und die ihrer Übernachtungen um 7,5 %. Spitzenreiter unter den Auslandsübernachtungen waren das Vereinigte Königreich mit knapp 151.000 Übernachtungen. Allerdings waren das 10,5 % weniger als vor einem Jahr. Die Übernachtungen aus den Vereinigten Staaten sanken um 12,1 % auf rund 105.000. Italien rangierte an 3. Stelle mit 94.000 Übernachtungen, was einem Rückgang um 10,9 % entsprach.
Ende Februar boten 688 geöffnete Beherbergungsstätten mit mindestens 10 Betten zusammen 142.851 Betten an. Die durchschnittliche Auslastung der Gästebetten von Januar bis Februar betrug 42,7 %. Zudem standen 5 Urlaubscampingplätze für einen Berlin-Aufenthalt zur Verfügung.
Stefanie Chlebusch
Tourismus
Pressestelle
Brandenburg
Steigende Übernachtungszahlen in Potsdam
Rund 540.000 Gäste mit 1,3 Millionen Übernachtungen besuchten im Januar und Februar 2026 das Reiseland Brandenburg. Das waren 2,7 % mehr Gäste und 0,3 % mehr Übernachtungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Für den Februar wurden 285.443 neu angekommene Gäste mit 697.556 Übernachtungen gemeldet.
Zu den meist gebuchten Reiseregionen zählten in den ersten beiden Monaten 2026 das Seenland Oder-Spree mit 223.200 Übernachtungen (–2,8 %) und die Brandenburgische Seenplatte mit 195.488 Übernachtungen (+0,6 %). Ab Januar 2026 sind das „Ruppiner Seenland“ und das „Barnimer Land“ zu dem neuen Reisegebiet „Brandenburgischen Seenplatte“ verschmolzen.
In Potsdam stiegen die Übernachtungszahlen um 13,9 % auf 154.688 Übernachtungen und erreichten damit den prozentualen Höchstwertwert. Auch das Lausitzer Seenland meldete mehr Übernachtungen (+11,3 %). Diese beiden Reiseregionen verzeichneten einen hohen Anstieg an Übernachtungen ausländischer Gäste (Potsdam: +14,1 %; Lausitzer Seenland: +18,3 %).
Die Zahl der internationalen Übernachtungen sank insgesamt um 6,0 %. Beinahe jede 3. Buchung wurde von Gästen aus Polen vorgenommen (–3,2 %). Einen hohen Zuwachs gab es von Gästen aus den Vereinigten Staaten (+31,1 %).
Ende des Monats waren in Brandenburg 1295 geöffnete Beherbergungsstätten mit mindestens zehn Betten erfasst. Diese boten zusammen 81.627 Betten an. Die durchschnittliche Auslastung der Gästebetten von Januar bis Februar betrug 27,9 %. Zudem standen 58 Urlaubscampingplätze für einen Aufenthalt im Land Brandenburg zur Verfügung.
Stefanie Chlebusch
Tourismus
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Die Monatserhebung im Tourismus beschreibt die konjunkturelle Entwicklung im Beherbergungsgewerbe. Sie liefert Informationen u.a. zu den Betriebstypen und -größen und der räumlichen Verteilung der Zahl der Ankünfte und der Übernachtungen von Gästen. Bei Gästen, deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort außerhalb Deutschlands liegt, wird auch das jeweilige Herkunftsland erfasst.
Erhoben werden bei Betriebsstätten ab 10 Betten die Zahl der angebotenen Schlafgelegenheiten, bei Campingplätzen ab 10 Stellplätze die Anzahl der Stellplätze und bei Betrieben der Hotellerie zusätzlich die Zahl der Gästezimmer zum Stichtag 31.07. Für Hotelleriebetriebe mit 25 und mehr Zimmern wird außerdem monatlich die Auslastung der Gästezimmer erfragt.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.