Straßenverkehrsunfälle
März 2026, monatlich (vorläufige Ergebnisse)
Die Statistik der Straßenverkehrsunfälle informiert monatlich über polizeilich aufgenommene Unfälle in der Region. Die Zahlen sind nach der Schwere des Unfalls, den Beteiligten (beispielsweise Kinder oder Fahrradfahrende), Unfallursache und -typ differenziert.
Berlin
Weniger Verkehrsunfälle und weniger Schwerverletzte
Im März 2026 registrierte die Polizei nach vorläufigen Ergebnissen auf Berlins Straßen 11.641 Verkehrsunfälle, 3,2 % weniger als im März 2025.
Bei 1.110 Unfällen mit Personenschaden (–5,0 %) verunglückten 1.311 Personen. Das waren 110 Personen bzw. 7,7 % weniger als im Vorjahresmonat. 138 Personen wurden schwer (–28,5 %) und 1.172 leicht verletzt (–4,5 %). Eine Person verunglückte tödlich. Im März 2025 wurde ebenfalls ein Verkehrsteilnehmer getötet. Die Zahl der schwerwiegenden Unfälle sank um 23,5 % auf 111. Darunter stieg die Zahl der Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel um drei auf 52. Bei den übrigen Sachschadensunfällen, den sogenannten Bagatellunfällen, gab es einen Rückgang um 2,7 %.
Viola Schulz
Verkehr
Pressestelle
Brandenburg
Weniger Verkehrsunfälle aber mehr Getötete
Auf Brandenburgs Straßen nahm die Polizei nach vorläufigen Ergebnissen im März 2026 insgesamt 5.686 Verkehrsunfälle auf. Das waren 1,9 % weniger als im März 2025.
Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden sank um 8,6 % auf 616. Es verunglückten 757 Personen, 75 Personen bzw. 9,0 % weniger als im Vorjahresmonat. 115 Personen wurden schwer (–12,2 %) und 633 leicht verletzt (–9,1 %). Neun Personen verunglückten tödlich, vier Personen mehr als im März 2025. Die Zahl der schwerwiegenden Unfälle sank um 10,9 % auf 213. Darunter sank die Zahl der Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel um elf auf 30. Bei den übrigen Sachschadensunfällen, den sogenannten Bagatellunfällen, gab es einen Rückgang um 0,6 %.
Viola Schulz
Verkehr
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Die monatliche Straßenverkehrsunfallstatistik dient der Gewinnung zuverlässiger und bundesweit vergleichbarer Daten zur Verkehrssicherheitslage.
Erhebungsinhalte sind ausführliche Angaben zu Unfällen, Beteiligten, Fahrzeugen, Verunglückten und Unfallursachen sowie die Zahl der Benutzer unfallbeteiligter Fahrzeuge.
Ergebnisse zum Unfallgeschehen sind Grundlage für eine Vielzahl von Maßnahmen im Bereich der Gesetzgebung, der Verkehrserziehung, des Straßenbaus oder der Fahrzeugtechnik. Die Statistik hat das Ziel, Strukturen des Unfallgeschehens und Abhängigkeiten zwischen Unfall bestimmenden Faktoren aufzuzeigen.
Die Erhebung wird als Vollerhebung mit Auskunftspflicht der Polizeidienststellen, deren Beamte einen Unfall aufgenommen haben, durchgeführt. In der Statistik sind nur die Unfälle enthalten, die sich infolge des Fahrverkehrs auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen ereignet haben und polizeilich aufgenommen wurden. Insbesondere Verkehrsunfälle, bei denen nur Sachschaden vorliegt oder Personen nur geringfügig verletzt wurden, werden der Polizei nur zum Teil angezeigt.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.