Straßenverkehrsunfälle
Februar 2026, monatlich (vorläufige Ergebnisse)
Die Statistik der Straßenverkehrsunfälle informiert monatlich über polizeilich aufgenommene Unfälle in der Region. Die Zahlen sind nach der Schwere des Unfalls, den Beteiligten (beispielsweise Kinder oder Fahrradfahrende), Unfallursache und -typ differenziert.
Berlin
Zahl der schwerwiegenden Unfälle geht um fast ein Viertel zurück
Im Februar 2026 registrierte die Polizei nach vorläufigen Ergebnissen auf Berlins Straßen 9.436 Verkehrsunfälle, 7,6 % weniger als im Februar 2025.
Bei 645 Unfällen mit Personenschaden (–12,7 %) verunglückten 801 Personen. Das waren 82 Personen bzw. 9,3 % weniger als im Vorjahresmonat. 77 Personen wurden schwer (–2,5 %) und 722 leicht verletzt (–10,0 %). Zwei Personen verunglückten tödlich. Im Februar 2025 wurden ebenfalls zwei Verkehrsteilnehmende getötet.
Die Zahl der schwerwiegenden Unfälle sank um 23,5 % auf 111. Darunter sank die Zahl der Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel um acht auf 42. Bei den übrigen Sachschadensunfällen, den sogenannten Bagatellunfällen, gab es einen Rückgang um 6,9 %.
Viola Schulz
Verkehr
Pressestelle
Brandenburg
Zahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen
Auf Brandenburgs Straßen nahm die Polizei nach vorläufigen Ergebnissen im Februar 2026 insgesamt 5.385 Verkehrsunfälle auf. Das waren 5,6 % mehr als im Februar 2025.
Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden sank um 6,2 % auf 425. Es verunglückten 549 Personen, 46 Personen bzw. 7,7 % weniger als im Vorjahresmonat. 66 Personen wurden schwer (–36,5 %) und 474 leicht verletzt (–1,0 %). Neun Personen verunglückten tödlich, drei Personen weniger als im Februar 2025.
Die Zahl der schwerwiegenden Unfälle stieg um 3,8 % auf 330. Darunter sank die Zahl der Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel um elf auf 22. Bei den übrigen Sachschadensunfällen, den sogenannten Bagatellunfällen, gab es einen Anstieg um 7,0 %.
Viola Schulz
Verkehr
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Die monatliche Straßenverkehrsunfallstatistik dient der Gewinnung zuverlässiger und bundesweit vergleichbarer Daten zur Verkehrssicherheitslage.
Erhebungsinhalte sind ausführliche Angaben zu Unfällen, Beteiligten, Fahrzeugen, Verunglückten und Unfallursachen sowie die Zahl der Benutzer unfallbeteiligter Fahrzeuge.
Ergebnisse zum Unfallgeschehen sind Grundlage für eine Vielzahl von Maßnahmen im Bereich der Gesetzgebung, der Verkehrserziehung, des Straßenbaus oder der Fahrzeugtechnik. Die Statistik hat das Ziel, Strukturen des Unfallgeschehens und Abhängigkeiten zwischen Unfall bestimmenden Faktoren aufzuzeigen.
Die Erhebung wird als Vollerhebung mit Auskunftspflicht der Polizeidienststellen, deren Beamte einen Unfall aufgenommen haben, durchgeführt. In der Statistik sind nur die Unfälle enthalten, die sich infolge des Fahrverkehrs auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen ereignet haben und polizeilich aufgenommen wurden. Insbesondere Verkehrsunfälle, bei denen nur Sachschaden vorliegt oder Personen nur geringfügig verletzt wurden, werden der Polizei nur zum Teil angezeigt.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.