Personal im öffentlichen Dienst und der öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen in
privater Rechtsform
Juni 2025, jährlich
Die Personalstandstatistik liefert Daten über die Beschäftigten der öffentlichen Arbeitgeber, die am 30. Juni eines Jahres in einem unmittelbaren Dienst- oder Arbeitsvertragsverhältnis mit der jeweiligen Einrichtung stehen.
Berlin
Leichter Personalanstieg gegenüber dem Vorjahr
In Berlin verzeichnete der öffentliche Dienst zum 30. Juni 2025 einen leichten Zuwachs der Beschäftigtenzahlen auf insgesamt 234.350 Personen, was einem Anstieg von 1,4 % (3.215 Personen) gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der Personalanstieg bei den Auszubildenden sank leicht von 3,9 % (+465 Auszubildende) im Vorjahr auf 3,6 % (+435 Auszubildende) am 30.06.2025. Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten wuchs um 1,8 %. Ein Drittel der Belegschaft arbeitet in Teilzeit, Frauen stellen mit 71,9 % den Großteil dieser Gruppe.
Das Durchschnittsalter der Beschäftigten lag bei 43,7 Jahren, wobei Beamtinnen und Beamte im Durchschnitt etwas älter waren als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Bei den verbeamteten Personen sank das Durchschnittsalter gegenüber dem Vorjahr leicht von 44,7 Jahren auf 44,1 Jahren, bei den Arbeitnehmenden blieb es konstant bei 43,5 Jahren.
Ramona Baumert
Personalstatistiken
Pressestelle
Brandenburg
Anstieg der Beschäftigten
In Brandenburg stieg die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst bis zum 30. Juni 2025 um 3,6 % (4.730 Personen) auf insgesamt 135.805 Personen. Der Anteil der öffentlich Beschäftigten mit einem Beamtenstatus sank geringfügig von 27,4 % im Vorjahr auf 26,6 %. 35,2 % der Beschäftigten waren in Teilzeit tätig, wovon 83,4 % weiblich sind.
Das Durchschnittsalter der im öffentlichen Dienst in Brandenburg Beschäftigten sank geringfügig von 45,4 Jahre im Vorjahr auf 45,1 Jahre. Beschäftigte im Landesbereich waren mit durchschnittlich 44,6 Jahren am jüngsten. Beim kommunalen Bereich lag das Durchschnittsalter bei 45,4 Jahren. Mit 47,0 Jahren blieb das Durchschnittsalter der Beschäftigten im Bereich der Sozialversicherungsträger im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.
Ramona Baumert
Personalstatistiken
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Die Ergebnisse der Personalstandstatistik sind Grundlage für politische Entscheidungen zur Weiterentwicklung des Dienst-, Besoldungs-, Tarif- und Versorgungsrechts.
Die für Dienst-, Besoldungs-, Tarif- und Versorgungsrecht zuständigen Ministerien nutzen die Ergebnisse der Personalstandstatistik als Grundlage für politische Entscheidungen zur Weiterentwicklung des Dienst-, Besoldungs-, Tarif und Versorgungsrechts.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.