Versorgungsempfängerstatistik
1. Januar 2025, jährlich
Die Versorgungsempfängerstatistik liefert Daten über die Leistungsberechtigten des öffentlich-rechtlichen Alterssicherungssystems. Dazu zählen u.a. Altersbezüge von Beamtinnen und Beamten, Soldatinnen und Soldaten sowie Richterinnen und Richter.
Berlin
Anstieg beim Zugang der Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger
Die Zahl der Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger des öffentlichen Dienstes in Berlin erhöhte sich zum 1. Januar 2025 auf 57.485 (+2,3 %). Außerdem erhielten 12.035 Personen Witwen- bzw. Witwergeld (+0,9 %) und 585 Personen Waisengeld (–2,7 %).
Der Frauenanteil blieb gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt relativ konstant. Bei den Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfängern beträgt er 46,9 %, bei den Witwen bzw. Witwern 88,3 % und bei den Waisen 47,1 %.
Bei 35,1 % (24.610 Personen) aller Versorgungsempfängerinnen und -empfängern handelte es sich Anfang 2025 um ehemalige Lehrerinnen und Lehrer bzw. deren Hinterbliebene. Ihr Anteil blieb gegenüber Anfang 2024 unverändert.
2.740 vormals im Dienst des Landes Berlin stehende Personen im Beamtenstatus oder im Richteramt wechselten im Jahr 2024 in den Ruhestand. Das waren 10,8 % mehr als ein Jahr zuvor. Darunter schieden 470 Personen (2023: 460 Personen) auf Grund einer amtsärztlich festgestellten Dienstunfähigkeit aus dem aktiven Dienst aus.
Das Durchschnittsalter der Neuzugänge an Versorgungsempfängerinnen und -empfängern sank gegenüber dem Vorjahr leicht von 64,5 Jahre auf 64,2 Jahre.
Ramona Baumert
Personalstatistiken
Pressestelle
Brandenburg
Mehr Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger
In Brandenburg stieg die Zahl der Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger zum 1. Januar 2025 auf 19.195 (+6,8 %). Hinterbliebenenrenten wurden an 2.170 Verwitwete (+6,6 %) und 250 Waisen (–4,5 %) gezahlt.
Im Laufe des Jahres 2024 wurden 1.460 Bedienstete in den Ruhestand versetzt, davon 1.360 beim Land, 80 bei den Kommunen und 20 bei den Sozialversicherungsträgern. Im Vorjahr waren es 1.420 Personen. 54,2 % der im Landesbereich in den Ruhestand Versetzten waren vorher im Schuldienst, 22,1 % im Vollzugsdienst (Polizei-, Justiz- sowie Feuerwehrdienst) und 23,7 % in übrigen Bereichen des Landes beschäftigt.
205 Personen (2023: 220 Personen) schieden im Verlauf des Jahres 2024 aufgrund einer amtsärztlich festgestellten Dienstunfähigkeit aus dem aktiven Dienst aus. Im Vergleich zum Vorjahr sind somit 5,9 % weniger Bedienstete wegen Dienstunfähigkeit ausgeschieden.
Das Durchschnittsalter der Neuzugänge an Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfängern lag im Jahr 2024 konstant bei 62,6 Jahren.
Ramona Baumert
Personalstatistiken
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Die Versorgungsempfängerstatistik ermittelt jährlich Strukturdaten über die Empfänger von Versorgungsbezügen, die eine Versorgung nach Beamten- und Soldatenversorgungsrecht, nach dem Gesetz zu Artikel 131 Grundgesetz oder eine Versorgung nach beamtenrechtlichen Grundsätzen erhalten.
Die Daten dienen zusammen mit den Personalstandsdaten als Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen auf dem Gebiet des Beamten- und Soldatenversorgungsrechts.
Die Ergebnisse werden des Weiteren für Berechnungen über die zukünftige Entwicklung der Versorgungsberechtigten und die daraus resultierenden finanziellen Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte verwendet.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.