Verbraucherpreisindex
Februar 2026, monatlich
Mit der Statistik der Verbraucherpreise wird monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden, ermittelt.
Berlin
Teuerung unverändert
Sinkende Energiepreise dämpften die Teuerung im Februar 2026.
Ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie lag die Teuerung bei 2,5 %. Damit fiel die Inflation deutlich höher aus als die Gesamtteuerung und zeigt, dass der Preisanstieg in anderen wichtigen Güterbereichen weiterhin überdurchschnittlich blieb.
Dienstleistungen kosteten in Berlin 3,5 % mehr als vor einem Jahr und verteuerten sich damit überdurchschnittlich. Bereits seit Januar 2024 lag die Teuerung oberhalb der Gesamtteuerung. Deutlich teurer waren die Dienstleistungen sozialer Einrichtungen.
Auch Nettokaltmieten blieben ein wichtiger Faktor. Sie stiegen in Berlin um 4,2 % und lagen damit über der Gesamtteuerung.
Die Teuerung bei Nahrungsmittelpreisen schwächte sich in Berlin mit 0,9 % leicht ab.
Katja Kirchner
Preise
Katrin Schoenecker
Preise
Pressestelle
Brandenburg
Teuerung abgeschwächt
Die Teuerung lag im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat in Brandenburg bei 2,0 und schwächte sich leicht ab.
Sinkende Energiepreise in Brandenburg dämpften die Teuerung im Februar 2026.
Ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie lag die Teuerung in Brandenburg bei 2,4 %. Damit fiel die Inflation höher aus als die Gesamtteuerung und zeigt, dass der Preisanstieg in anderen wichtigen Güterbereichen weiterhin überdurchschnittlich blieb.
Die tatsächlichen Nettokaltmieten stiegen in Brandenburg um 1,3 %.
Die Teuerung bei Nahrungsmittelpreisen schwächte sich in Brandenburg mit 1,2 % wieder deutlich ab.
Katja Kirchner
Preise
Katrin Schoenecker
Preise
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Der Verbraucherpreisindex misst monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke kaufen. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat bzw. zum Vorjahr wird als Teuerungsrate oder als Inflationsrate bezeichnet.
Beim Berechnen des Verbraucherpreisindex bzw. der Inflationsrate wird ein sogenannter „Warenkorb“, der rund 700 Güterarten umfasst und sämtliche von privaten Haushalten in Deutschland gekauften Waren und Dienstleistungen repräsentiert. Diese Güterarten fließen mit unterschiedlichen Gewichten in den Gesamtindex ein. Die unterschiedlichen Gewichte werden in einem Wägungsschema festgehalten.
Der Verbraucherpreisindex dient insbesondere zur Messung der Geldwertstabilität. Bei einem länger anhaltenden Anstieg des Preisniveaus spricht man von Inflation, bei einem anhaltenden Rückgang von Deflation.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.