Verbraucherpreisindex
April 2026, monatlich
Mit der Statistik der Verbraucherpreise wird monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden, ermittelt.
Berlin
Steigende Heizöl- und Kraftstoffpreise treiben die Inflation
Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren nochmals kräftig gestiegene Energiepreise. Sie verteuerten sich im Vorjahresvergleich in Berlin um 11,2 %. Bedingt durch den Krieg im Nahen Osten und die dadurch ausgelöste Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt, waren vor allem Heizöl und Kraftstoffe deutlich teurer. Ohne diese beiden Positionen lag die Teuerung in Berlin bei 1,8 %. Günstiger hingegen waren Strom und Gas.
Überdurchschnittlich stiegen auch die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren sowie für andere Waren und Dienstleistungen zudem verteuerten sich die Dienstleistungen im Bildungswesen merklich.
Nahrungsmittel stiegen mit 0,5 % in Berlin moderat und dämpften so die Inflation. Günstiger waren Speisefette und -öle, Molkereiprodukte. Deutlich teurer waren Eier, Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren sowie Kaffee, Tee und Kakao.
Katja Kirchner
Preise
Katrin Schoenecker
Preise
Pressestelle
Brandenburg
Steigende Heizöl- und Kraftstoffpreise treiben die Inflation
Die Teuerung lag im April 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat in Brandenburg bei 2,9 % und zog damit nochmals an. Im Februar 2026 lag sie bei 2,8 %.
Ausschlaggebend für die diese Entwicklung waren gestiegene Energiepreise. Sie verteuerten sich in Brandenburg um 12,1 %. Bedingt durch den Krieg im Nahen Osten und die dadurch ausgelöste Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt, waren vor allem Heizöl und Kraftstoffe deutlich teurer. Ohne Heizöl und Kraftstoffe lag die Teuerung bei 1,9 %.
Überdurchschnittlich stiegen auch die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren, für andere Waren und Dienstleistungen sowie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen.
Nahrungsmittel stiegen um 0,7 % in Brandenburg an und dämpften so die Inflation. Günstiger waren Speisefette und -öle, Molkereiprodukte. Deutlich teurer waren Eier, Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren sowie Kaffee, Tee und Kakao.
Katja Kirchner
Preise
Katrin Schoenecker
Preise
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Der Verbraucherpreisindex misst monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke kaufen. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat bzw. zum Vorjahr wird als Teuerungsrate oder als Inflationsrate bezeichnet.
Beim Berechnen des Verbraucherpreisindex bzw. der Inflationsrate wird ein sogenannter „Warenkorb“, der rund 700 Güterarten umfasst und sämtliche von privaten Haushalten in Deutschland gekauften Waren und Dienstleistungen repräsentiert. Diese Güterarten fließen mit unterschiedlichen Gewichten in den Gesamtindex ein. Die unterschiedlichen Gewichte werden in einem Wägungsschema festgehalten.
Der Verbraucherpreisindex dient insbesondere zur Messung der Geldwertstabilität. Bei einem länger anhaltenden Anstieg des Preisniveaus spricht man von Inflation, bei einem anhaltenden Rückgang von Deflation.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.