Verbraucherpreisindex
Juli 2026, monatlich
Mit der Statistik der Verbraucherpreise wird monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden, ermittelt.
Berlin
Teuerung nimmt wieder zu
Energie war auch im Juli Inflationstreiber Die Teuerung wurde maßgeblich durch die Kraftstoffe getrieben, deren Preise im Juli 2026 in Berlin um 29,7 % stiegen. Leichtes Heizöl, als Teil der Haushaltsenergie, verteuerte sich im Juli 2026 um 38,0 %. Strom und Erdgas waren günstiger.
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,5 % in Berlin. Die Preise für Waren insgesamt um 2,3 %.
Während Berlin im letzten Monat erstmals seit März 2024 einen Rückgang der Lebensmittelpreise verzeichnen konnte, stiegen die Preise für Nahrungsmittel im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder um 0,3 %.
Katja Kirchner
Preise
Katrin Schoenecker
Preise
Pressestelle
Brandenburg
Teuerung nimmt wieder zu
Die Verbraucherpreise stiegen im Juli 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat in Brandenburg um 2,7, im Juni 2026 lag sie bei 2,4 %.
Energie war auch im Juli Inflationstreiber Die Teuerung wurde maßgeblich durch die Kraftstoffe getrieben, deren Preise im Juli 2026 in Brandenburg um 23,6 % stiegen. Leichtes Heizöl, als Teil der Haushaltsenergie, verteuerte sich im Juli 2026 in Brandenburg um 27,0 %. Strom und Erdgas waren günstiger.
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 % in Brandenburg. Die Preise für Waren insgesamt um 2,4 %.
In Brandenburg ist die Teuerung bei Nahrungsmitteln weiterhin rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Preise für Lebensmittel um 0,4 %. Damit verzeichnet das Bundesland bereits im zweiten Monat in Folge einen Rückgang der Lebensmittelpreise.
Katja Kirchner
Preise
Katrin Schoenecker
Preise
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Der Verbraucherpreisindex misst monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke kaufen. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat bzw. zum Vorjahr wird als Teuerungsrate oder als Inflationsrate bezeichnet.
Beim Berechnen des Verbraucherpreisindex bzw. der Inflationsrate wird ein sogenannter „Warenkorb“, der rund 700 Güterarten umfasst und sämtliche von privaten Haushalten in Deutschland gekauften Waren und Dienstleistungen repräsentiert. Diese Güterarten fließen mit unterschiedlichen Gewichten in den Gesamtindex ein. Die unterschiedlichen Gewichte werden in einem Wägungsschema festgehalten.
Der Verbraucherpreisindex dient insbesondere zur Messung der Geldwertstabilität. Bei einem länger anhaltenden Anstieg des Preisniveaus spricht man von Inflation, bei einem anhaltenden Rückgang von Deflation.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.