Verbraucherpreisindex
Mai 2026, monatlich
Mit der Statistik der Verbraucherpreise wird monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden, ermittelt.
Berlin
Teuerung bei Energie abgeschwächt
Die Verbraucherpreise stiegen im Mai 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat in Berlin um 2,8 %. Damit blieb die Teuerung auf ähnlichem Niveau wie im Vormonat.
Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren gestiegene Energiepreise. Sie verteuerten sich im Vorjahresvergleich in Berlin um 8,0 %. Damit schwächte sich die Teuerung bei Energie deutlich ab. Im April lag sie noch bei 11,2 %. Inflationstreiber waren wiederum Heizöl und Kraftstoffe, wobei sich die Teuerung insgesamt etwas abschwächte. Ohne diese beiden Positionen lag die Teuerung in Berlin bei 1,9. Günstiger waren Strom und Gas.
Überdurchschnittlich stiegen auch die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren sowie für andere Waren und Dienstleistungen. Bei den anderen Waren und Dienstleistungen waren es vor allem Friseurleistungen und andere Dienstleistungen für die Körperpflege sowie Schmuck und Uhren, die in der Anschaffung deutlich teurer als vor einem Jahr waren.
Nahrungsmittel stiegen mit 0,3 % in Berlin moderat und dämpften so die Inflation.
Katja Kirchner
Preise
Katrin Schoenecker
Preise
Pressestelle
Brandenburg
Teuerung bei Energie abgeschwächt
Die Verbraucherpreise stiegen im Mai 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat in Brandenburg um 2,8 %. Damit blieb die Teuerung auf ähnlichem Niveau wie im Vormonat.
Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren gestiegene Energiepreise. Sie verteuerten sich im Vorjahresvergleich in Brandenburg um 8,1 %. Damit schwächte sich die Teuerung bei Energie deutlich ab. Im April lag sie noch bei 12,1 %. Inflationstreiber waren wiederum Heizöl und Kraftstoffe, wobei sich die Teuerung insgesamt etwas abschwächte. Ohne diese beiden Positionen lag die Teuerung in Brandenburg bei 2,0. Günstiger waren Strom und Gas.
Überdurchschnittlich stiegen auch die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren sowie für andere Waren und Dienstleistungen. Bei den anderen Waren und Dienstleistungen waren es vor allem Friseurleistungen und andere Dienstleistungen für die Körperpflege sowie Schmuck und Uhren, die in der Anschaffung deutlich teurer als vor einem Jahr waren.
Die Teuerung bei Nahrungsmitteln blieb im Vergleich zum Vorjahresmonat unverändert.
Katja Kirchner
Preise
Katrin Schoenecker
Preise
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Der Verbraucherpreisindex misst monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke kaufen. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat bzw. zum Vorjahr wird als Teuerungsrate oder als Inflationsrate bezeichnet.
Beim Berechnen des Verbraucherpreisindex bzw. der Inflationsrate wird ein sogenannter „Warenkorb“, der rund 700 Güterarten umfasst und sämtliche von privaten Haushalten in Deutschland gekauften Waren und Dienstleistungen repräsentiert. Diese Güterarten fließen mit unterschiedlichen Gewichten in den Gesamtindex ein. Die unterschiedlichen Gewichte werden in einem Wägungsschema festgehalten.
Der Verbraucherpreisindex dient insbesondere zur Messung der Geldwertstabilität. Bei einem länger anhaltenden Anstieg des Preisniveaus spricht man von Inflation, bei einem anhaltenden Rückgang von Deflation.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.