Verbraucherpreisindex
August 2026, monatlich
Mit der Statistik der Verbraucherpreise wird monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden, ermittelt.
Berlin
Teuerungsrate unverändert
Energie war auch im August Inflationstreiber. Die Teuerung wurde maßgeblich durch die Kraftstoffe verursacht, deren Preise im August 2026 in Berlin um 29,8 stiegen. Leichtes Heizöl, als Teil der Haushaltenergie, stieg nochmals kräftig an. Die Preise für Strom und Erdgas waren hingegen günstiger.
Im August 2026 verzeichnete Berlin mit -0,6 % wieder einen Rückgang bei den Nahrungsmittelpreisen. Im Juli stiegen sie noch um 0,3 %. Deutlich günstiger waren Molkereiprodukte sowie Speisefette und Speiseöle.
Katja Kirchner
Preise
Katrin Schoenecker
Preise
Pressestelle
Brandenburg
Teuerung nimmt weiter zu
Die Verbraucherpreise stiegen im August 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat in Brandenburg um 3,1 %. Damit zog die Teuerung nochmals an.
Energie war auch im August Inflationstreiber. Die Teuerung wurde maßgeblich durch die Kraftstoffe getrieben, deren Preise im August 2026 in Brandenburg um 30,1 % stiegen. Leichtes Heizöl, als Teil der Haushaltsenergie, stieg nochmals kräftig an. Strom und Erdgas waren hingegen günstiger.
In Brandenburg ist die Teuerung bei Nahrungsmitteln weiterhin rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Preise für Lebensmittel um 0,1 %. Deutlich günstiger waren auch Molkereiprodukte sowie Speisefette und Speiseöle.
Katja Kirchner
Preise
Katrin Schoenecker
Preise
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Der Verbraucherpreisindex misst monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke kaufen. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat bzw. zum Vorjahr wird als Teuerungsrate oder als Inflationsrate bezeichnet.
Beim Berechnen des Verbraucherpreisindex bzw. der Inflationsrate wird ein sogenannter „Warenkorb“, der rund 700 Güterarten umfasst und sämtliche von privaten Haushalten in Deutschland gekauften Waren und Dienstleistungen repräsentiert. Diese Güterarten fließen mit unterschiedlichen Gewichten in den Gesamtindex ein. Die unterschiedlichen Gewichte werden in einem Wägungsschema festgehalten.
Der Verbraucherpreisindex dient insbesondere zur Messung der Geldwertstabilität. Bei einem länger anhaltenden Anstieg des Preisniveaus spricht man von Inflation, bei einem anhaltenden Rückgang von Deflation.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.