Verbraucherpreisindex
März 2026, monatlich
Mit der Statistik der Verbraucherpreise wird monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden, ermittelt.
Berlin
Preissteigerungen bei Energie lässt Teuerung wieder kräftig anziehen
Ausschlaggebend für die diese Entwicklung waren gestiegene Energiepreise. Sie verteuerten sich in Berlin um 6,7 %. Ursächlich für den deutlichen Preisanstieg war die Preisentwicklung bei leichtem Heizöl und Kraftstoffen, zum Teil bedingt durch den Krieg im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus. Ohne Heizöl und Kraftstoffe lag die Teuerung bei 1,8 %.
Auch für alkoholische Getränke und Tabakwaren, für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie für andere Waren und Dienstleistungen zogen die Preise überdurchschnittlich an.
Nahrungsmittel stiegen mit 0,3 % in Berlin moderat und dämpften so die Inflation. Günstiger waren Speisefette und -öle, Molkereiprodukte und Eier. Teurer waren Obst sowie Fleisch- und Wurstwaren. Kaffee, Tee und Kakao wurden im Vorjahresvergleich deutlich teurer.
Katja Kirchner
Preise
Katrin Schoenecker
Preise
Pressestelle
Brandenburg
Preissteigerungen bei Energie lässt Teuerung wieder kräftig anziehen
Die Teuerung lag im März 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat in Brandenburg bei 2,8 % und zog damit wieder deutlich an. Im Februar 2026 lag sie bei 2 %.
Ausschlaggebend für die diese Entwicklung waren gestiegene Energiepreise. Sie verteuerten sich in Brandenburg um 8,5 %. Ursächlich für den deutlichen Preisanstieg war die Preisentwicklung bei leichtem Heizöl und Kraftstoffen, zum Teil bedingt durch den Krieg im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus. Ohne Heizöl und Kraftstoffe lag die Teuerung bei 1,9 %.
Auch für alkoholische Getränke und Tabakwaren, für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie für andere Waren und Dienstleistungen zogen die Preise überdurchschnittlich an.
Nahrungsmittel stiegen um 0,6 % in Brandenburg an und dämpften so die Inflation. Günstiger waren Speisefette und -öle, Molkereiprodukte und Eier. Teurer waren Obst sowie Fleisch- und Wurstwaren. Kaffee, Tee und Kakao wurden im Vorjahresvergleich deutlich teurer.
Katja Kirchner
Preise
Katrin Schoenecker
Preise
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Der Verbraucherpreisindex misst monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke kaufen. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat bzw. zum Vorjahr wird als Teuerungsrate oder als Inflationsrate bezeichnet.
Beim Berechnen des Verbraucherpreisindex bzw. der Inflationsrate wird ein sogenannter „Warenkorb“, der rund 700 Güterarten umfasst und sämtliche von privaten Haushalten in Deutschland gekauften Waren und Dienstleistungen repräsentiert. Diese Güterarten fließen mit unterschiedlichen Gewichten in den Gesamtindex ein. Die unterschiedlichen Gewichte werden in einem Wägungsschema festgehalten.
Der Verbraucherpreisindex dient insbesondere zur Messung der Geldwertstabilität. Bei einem länger anhaltenden Anstieg des Preisniveaus spricht man von Inflation, bei einem anhaltenden Rückgang von Deflation.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.