Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in den kreisfreien Städten und Landkreisen Brandenburgs
1992 und 1994 bis 2024, jährlich
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst alle im Inland produzierten Güter und Dienstleistungen abzüglich der Vorleistungen. Dabei drückt die Veränderungsrate des preisbereinigten BIP die wirtschaftliche Entwicklung einer Region aus und wird auch als Wirtschaftswachstum bezeichnet.
Brandenburg
Größtes Wachstum in Cottbus
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen stieg 2024 nach ersten Berechnungen gegenüber dem Vorjahr in den kreisfreien Städten um 7,5 % auf 21.369 Millionen EUR und in den Landkreisen um 2,3 % auf 80.000 Millionen EUR. Die Veränderungsraten des BIP gegenüber dem Vorjahr bewegten sich in den Kreisen zwischen –9,4 % im Landkreis Spree-Neiße und +9,2 % in Cottbus.
Spitzenreiter beim BIP je erwerbstätige Person war Spree-Neiße mit 121.510 EUR, trotz eines Rückgangs von 8,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Frankfurt (Oder) wies mit 74.844 EUR den geringsten Wert auf. Die Landkreise erwirtschafteten über 7.000 EUR mehr je erwerbstätige Person als die kreisfreien Städte.
Benjamin Gampfer
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen
Christian Benda
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Das BIP umfasst den Wert aller innerhalb eines Wirtschaftsgebietes während einer bestimmten Periode produzierten Waren und Dienstleistungen. Es entspricht der BWS aller Wirtschaftsbereiche zuzüglich der Gütersteuern und abzüglich der Gütersubventionen. Die BWS ergibt sich aus der Differenz der Produktionswerte und der Vorleistungen in den einzelnen Wirtschaftsbereichen.
Die Kreisergebnisse sind auf das Ergebnis des Landes Brandenburg, das am 30. März veröffentlicht wurde, abgestimmt und werden von den jeweiligen statistischen Ämtern der Länder nach im Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ abgestimmter einheitlicher Methoden für das eigene Land berechnet.
Ergebnisse für alle Kreise Deutschlands und weitere Informationen zur Methodik erhalten Sie unter www.statistikportal.de/de/vgrdl.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.