Mehr erneuerbare als konventionelle Energieträger
2025 wurde in Brandenburg mit 54,9 % erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien als aus konventionellen eingespeist, ein Plus von 2,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Pressemitteilung Nr. 298
Der Energieverbrauch der Berliner Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes, Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden ist 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent gestiegen. In den Brandenburger Betrieben betrug der Anstieg indessen 4,5 Prozent, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Der höhere Energieverbrauch ist auf den verstärkten Einsatz bestimmter Energieträger und -arten zurückzuführen. In beiden Ländern hat der Stromverbrauch der Betriebe zugenommen – in Berlin um 3,1 Prozent und in Brandenburg um 4,6 Prozent. Darüber hinaus wurde mehr Erdgas als 2020 verwendet. Hier ergab sich in Berlin ein Plus von 8,7 Prozent und in Brandenburg ein Plus von 1,3 Prozent. In Brandenburg sticht der Anstieg bei der Nutzung von erneuerbaren Energien (z.B. Holz, Biogas und andere biogene Stoffe) mit 11,1 Prozent besonders hervor.
In beiden Bundesländern wurde weniger Heizöl verbraucht (Berlin: –6,9 Prozent; Brandenburg: –18,2 Prozent). In Brandenburg ging außerdem die Verwendung von Steinkohle und Steinkohleprodukten um 16,2 Prozent zurück.
Datenangebot
Weitere Daten finden Sie unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/energie, im Detail im Statistischen Bericht E IV 3.
Dr. Christian Hager
Energie- und Wasserversorgung
Pressestelle
2025 wurde in Brandenburg mit 54,9 % erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien als aus konventionellen eingespeist, ein Plus von 2,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.
Die vorläufigen Ergebnisse der Energie- und CO₂-Bilanz 2024 zeigen auch weiterhin einen Rückgang beim Energieverbrauch und bei den CO₂-Emissionen.
Der Energieverbrauch der Berliner Industriebetriebe sank im Vergleich zum Vorjahr um 288 Terajoule auf 9.652 Terajoule (TJ).