Energieverbrauch und CO₂-Emissionen weiter gesunken
Die vorläufigen Ergebnisse der Energie- und CO₂-Bilanz 2024 zeigen auch weiterhin einen Rückgang beim Energieverbrauch und bei den CO₂-Emissionen.

Pressemitteilung Nr. 42
2025 wurde in Brandenburg mehr Strom aus erneuerbaren Energieträgern in das öffentliche Netz eingespeist als aus konventionellen. Der Anteil der Erneuerbaren betrug 54,9 % und lag damit 2,2 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Wie das Amt für Statistik mitteilt, hatte die Windkraft mit 33,8 % den größten Anteil.
Insgesamt wurden in Brandenburg 41.222 Gigawattstunden (GWh) Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Davon stammen 22.632 GWh aus erneuerbaren und 18.590 GWh aus konventionellen Energieträgern.
Die Stromeinspeisung insgesamt ging dabei um 3,7 % gegenüber 2024 (42.799 GWh) zurück. Ein Grund dafür war die gesunkene Stromeinspeisung aus Rohbraunkohle. Sie sank um 8,9 % auf 15.859 GWh. Ihr Anteil an der gesamten Stromeinspeisung lag bei 38,5 %. 2021 hatte er noch 54,4 % betragen.
Windkraft und Photovoltaik blieben die wichtigsten erneuerbaren Energieträger. Aus Windkraft wurden 13.946 GWh eingespeist (–4,6 % zum Vorjahr). Ihr Anteil an der gesamten Stromeinspeisung sank geringfügig auf 33,8 %.
Die Photovoltaik setzte ihren Wachstumstrend fort. Aus Sonnenenergie wurden 6.019 GWh Strom eingespeist und damit 15,1 % mehr als im Vorjahr. Photovoltaik machte damit 14,6 % der brandenburgischen Stromeinspeisung aus.
Die sonstigen erneuerbaren Energieträger wie Biogas, Wasserkraft oder biogener Abfall erreichten zusammen einen Anteil von 6,5 % (2.667 GWh). Auf Gase wie Erdgas oder Hochofengas entfielen 5,6 % (2.299 GWh) und auf sonstige konventionelle Energieträger wie fossiler Abfall oder Mineralölprodukte 1,0 % (432 GWh).
Datenangebot
Weitere Daten finden Sie unter: www.statistik-berlin-brandenburg.de/wirtschaft/umwelt.
Die vorläufigen Ergebnisse der Energie- und CO₂-Bilanz 2024 zeigen auch weiterhin einen Rückgang beim Energieverbrauch und bei den CO₂-Emissionen.
Der Energieverbrauch der Berliner Industriebetriebe sank im Vergleich zum Vorjahr um 288 Terajoule auf 9.652 Terajoule (TJ).
Der Energieverbrauch der Brandenburger Industrie stieg 2024 um 5.277 Terajoule auf 176.517 Terajoule (TJ).