Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen
2024, jährlich
Die Statistiken der Geburten, Sterbefälle sowie der Eheschließungen zeigen die Entwicklung aller vor einem deutschen Standesamt beurkundeten Lebend- bzw. Totgeborenen, Sterbefälle und Eheschließungen sowie Umwandlungen von Lebenspartnerschaften in eine Ehe.
Berlin
Zum aktuellen Statistischen Bericht – 2024
Berlin verzeichnet Sterbeüberschuss
Im Jahr 2024 wurden in Berlin 11.243 Ehen geschlossen. In den Monaten Mai (1.291) und August (1.260) wurde am häufigsten der Bund fürs Leben eingegangen.
Die Bezirke Charlottenburg‑Wilmersdorf (1.721) und Tempelhof‑Schöneberg (1.530) hatten die meisten Eheschließungen.
33.749 Kinder wurden in Berlin 2024 lebend geboren, es starben 37.686 Menschen. Damit verzeichnete Berlin zum 3. Mal in Folge seit 2006 einen Sterbeüberschuss (–3.937 Personen).
In den Bezirken Mitte (3.659) und Pankow (3.568) kamen mit Abstand die meisten Kinder zur Welt. Dagegen zählten die Bezirke Steglitz‑Zehlendorf (3.797), Charlottenburg-Wilmersdorf (3.558) und Tempelhof-Schöneberg (3.515) die meisten Gestorbenen.
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Myga Grobert
Bevölkerungsstatistiken
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Astrid Graupner
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Pressestelle
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Brandenburg
Die meisten Eheschließungen im August
In Brandenburg wurden im Jahr 2024 insgesamt 10.920 Ehen geschlossen. Die begehrtesten Monate für die Eheschließungen waren August (1.658) und Juni (1.467).
In den Landkreisen Potsdam‑Mittelmark (1.205), Märkisch‑Oderland (1.167) und Oberhavel (1.157) wurde am häufigsten der Bund fürs Leben geschlossen.
2024 verzeichnete Brandenburg den zweithöchsten Sterbeüberschuss seit 1991 (–20.100). Bedingt war das durch die geringe Anzahl an Lebendgeborenen (15.154) sowie die hohe Anzahl Gestorbener (35.254).
In allen kreisfreien Städten und Landkreisen wurde ein Geburtendefizit erreicht. Die Landkreise Oder-Spree (–1.730), Märkisch‑Oderland (–1.645) und Oberhavel (–1.430) hatten den höchsten Sterbeüberschuss.
In der kreisfreien Stadt Potsdam (1.427) erblickten die meisten Kinder das Licht der Welt. Die kreisfreie Stadt Frankfurt/Oder (874) zählte die wenigsten Sterbefälle.
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Methodik und weitere Informationen
Zu den natürlichen Bevölkerungsbewegungen gehören die Geburtenstatistik, die Sterbefallstatistik sowie die Statistik der Eheschließungen. Erhebungsunterlagen sind elektronische Mitteilungen, die das Standesamt sendet, in dem der Personenstandsfall beurkundet wurde.
Die auskunftspflichtige Vollerhebung liefert monatlich Grunddaten nach demografischen Merkmalen. Die Informationen sind für fundierte politische und wirtschaftliche Entscheidungen sowie für Wissenschaft, Forschung und die Öffentlichkeit als Basisinformation über die demografische Lage unverzichtbar.
Die Ergebnisse liefern u. a. wichtige Erkenntnisse für die Familien-, Sozial- und Wohnungspolitik. Sie bilden ebenso die Grundlage für demografischen Analysen, Bevölkerungsprognosen, die Sterbetafelberechnung und Darstellung der Geburtenziffern. Darüber hinaus liefern sie Angaben zur Berechnung der Fortschreibung des Bevölkerungsbestandes
Metadaten zu diesem Bericht
Wie kommen die Daten für den Statistischen Bericht zustande? Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.