Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen
2025, jährlich
Die Statistiken zu Geburten, Sterbefällen und Eheschließungen zeigen die Entwicklung aller vor einem deutschen Standesamt beurkundeten Lebend- bzw. Totgeborenen, Sterbefälle und Eheschließungen sowie Umwandlungen von Lebenspartnerschaften in eine Ehe.
Berlin
Berlin verzeichnet Sterbeüberschuss
Im Jahr 2025 wurden in Berlin 33.230 Kinder lebend geboren, während 37.575 Personen verstarben. Damit verzeichnet die Hauptstadt zum vierten Mal in Folge einen Sterbeüberschuss, der insgesamt 4.345 Personen beträgt.
Betrachtet man die bezirklichen Unterschiede, so kamen in Mitte (3.524) und Pankow (3.468) mit großem Abstand die meisten Kinder zur Welt. Die höchsten Sterbezahlen wurden hingegen in den Bezirken Steglitz-Zehlendorf (3.865), Tempelhof-Schöneberg (3.547) und Charlottenburg-Wilmersdorf (3.465) registriert.
Insgesamt 11.235 Paare schloßen den Bund der Ehe. In den Monaten August (1.231) und September (1.226) wurde am häufigsten geheiratet. Die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf (1.766) und Tempelhof-Schöneberg (1.593) vollzogen die meisten Eheschließungen.
Myga Grobert
Bevölkerungsstatistiken
Astrid Graupner
Bevölkerungsstatistiken
Pressestelle
Brandenburg
Die meisten Eheschließungen im August
In Brandenburg wurden 2025 insgesamt 10.952 Ehen geschlossen. Die begehrtesten Monate für den Hochzeitstag waren August (1.595) und Mai (1.493). In den Landkreisen Oberhavel (1.186), Potsdam-Mittelmark (1.169) und Märkisch-Oderland (1.076) wurde am häufigsten der Bund fürs Leben geschlossen.
Im Jahr 2025 verzeichnete Brandenburg mit 21.248 Personen den höchsten Sterbeüberschuss seit 1991. Diese Entwicklung resultiert aus einer Kombination von 35.743 Sterbefällen und einer gleichzeitig sehr geringen Zahl an Lebendgeborenen (14.495).
Ein Geburtendefizit wurde in allen Landkreisen und kreisfreien Städten des Bundeslandes registriert. Die höchsten Sterbeüberschüsse wiesen die Landkreise Oder-Spree (–1.810), Märkisch-Oderland (–1.655) und Oberhavel (–1.589) auf. Im Gegensatz dazu verzeichnete die Landeshauptstadt Potsdam die höchste Zahl an Neugeborenen, während Frankfurt (Oder) die geringste Anzahl an Sterbefällen meldete (884).
Myga Grobert
Bevölkerungsstatistiken
Astrid Graupner
Bevölkerungsstatistiken
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Zu den natürlichen Bevölkerungsbewegungen gehören die Geburtenstatistik, die Sterbefallstatistik sowie die Statistik der Eheschließungen.
Erhebungsunterlagen sind elektronische Mitteilungen, die das Standesamt sendet, in dem der Personenstandsfall beurkundet wurde.
Die auskunftspflichtige Vollerhebung liefert monatlich Grunddaten nach demografischen Merkmalen. Die Informationen sind für fundierte politische und wirtschaftliche Entscheidungen sowie für Wissenschaft, Forschung und die Öffentlichkeit als Basisinformation über die demographische Lage unverzichtbar.
Die Ergebnisse liefern u. a. wichtige Erkenntnisse für die Familien-, Sozial- und Wohnungspolitik. Sie bilden ebenso die Grundlage für demographischen Analysen, Bevölkerungsprognosen, die Sterbetafelberechnung und Darstellung der Geburtenziffern. Darüber hinaus liefern sie Angaben zur Berechnung der Fortschreibung des Bevölkerungsbestandes.
In den Bewegungsstatistiken wird zur statistischen Geheimhaltung ab Berichtsjahr 2025 die Cell-Key-Methode angewandt. Einige Fallzahlen werden daher gegenüber ihrem Originalwert leicht verändert ausgewiesen. Dies hat zur Folge, dass sich die ausgewiesenen Einzelwerte in der Tabelle nicht notwendigerweise zu den ausgewiesenen Summen addieren. Eigene Zusammenfassungen von Kategorien können die Abweichungen vergrößern.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.