Tourismus in Berlin (vorläufige Ergebnisse)
Juni 2026, monatlich
Die vorläufigen Ergebnisse der monatlichen Erhebung liefern verlässliche Aussagen über den Stand und vor allem die kurzfristige Entwicklung des Tourismus in Berlin.
Berlin
Zahl der Inlandsgäste weiter im Plus
Von Januar bis Juni 2026 besuchten rund 5,9 Millionen Gäste mit 13,6 Millionen Übernachtungen die Hauptstadt. Das sind 0,3 % weniger Gäste und 2,7 % weniger Übernachtungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Für den Juni wurden 1,2 Millionen neu angekommene Gäste mit 2,7 Millionen Übernachtungen vorläufig gemeldet.
Der Inlandstourismus zeigte sich in den ersten sechs Monaten mit 3,9 Millionen Gästen (+1,8 %) und 8,3 Millionen Übernachtungen (–0,3 %) stabil. Die internationalen Besucherzahlen blieben um 4,1 % und deren Übernachtungen um 6,4 % unter dem Vorjahreswert. Gäste aus dem Vereinigte Königreich buchten die meisten Übernachtungen (564.197, –5,7 %) und lagen knapp vor den Vereinigten Staaten (511.354 Übernachtungen, –9,9 %). Mit etwas Abstand folgen die Niederlande (360.710 Übernachtungen, +2,3 %).
Ende des Monats boten Berlins Hotellerie sowie die weiteren Beherbergungsstätten ab 10 Betten in 693 Unterkünften 142.848 Betten an. Diese waren in den ersten sechs Monaten zu 52,3 % ausgelastet. Zudem standen 10 Urlaubscampingplätze für einen Berlin-Aufenthalt zur Verfügung.
Stefanie Chlebusch
Tourismus
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Beherbergungsstätten und Campingplätze bilden zusammen die Gesamtheit der Beherbergungsbetriebe.
Zu den Beherbergungsstätten zählen die Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe, Pensionen), das Sonstige Beherbergungsgewerbe (Jugendherbergen, Hostels und Hütten, Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime, Boardinghouses, Ferienzimmer, -wohnungen, -häuser und -dörfer) sowie Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Hierzu zählen auch Unterkunftsstätten, die die Gästebeherbergung nicht gewerblich und/oder nur als Nebenzweck betreiben.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.