Tourismus in Berlin (vorläufige Ergebnisse)
Juli 2026, monatlich
Die vorläufigen Ergebnisse der monatlichen Erhebung liefern verlässliche Aussagen über den Stand und vor allem die kurzfristige Entwicklung des Tourismus in Berlin.
Berlin
Inlandsgäste setzen Wachstumstrend fort
Von Januar bis Juli 2026 besuchten rund 7,1 Millionen Gäste mit 16,4 Millionen Übernachtungen die Hauptstadt. Das sind 0,5 % weniger Gäste und 2,9 % weniger Übernachtungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Für den Juli wurden 1.136.429 neu angekommene Gäste mit 2.806.766 Übernachtungen vorläufig gemeldet.
In den ersten sieben Monaten setzte sich der Aufwärtstrend bei den Inlandsreisen fort. So stieg die Zahl der Inlandsgäste um 1,6 %. Deren Übernachtungszahlen blieben leicht unter dem Vorjahreswert (-0,6 %). Die internationalen Besucherzahlen sanken um 4,2 % und deren Übernachtungen um 6,2 %. Das Vereinigte Königreich (678.794 Übernachtungen; -6,1 %) und die Vereinigten Staaten (641.892 Übernachtungen; -11,0%) gehören weiterhin zu den wichtigsten Herkunftsmärkten. Die Niederlande holten deutlich auf und kletterten mit einem Plus von 5,5 % (449.602 Übernachtungen) auf den dritten Platz der Top-Übernachtungsländer.
Ende des Monats boten Berlins Hotellerie sowie die weiteren Beherbergungsstätten ab 10 Betten in 690 Unterkünften 142.437 Betten an. Diese waren in den ersten sieben Monaten zu 53,9 % ausgelastet. Zudem standen 10 Urlaubscampingplätze für einen Berlin-Aufenthalt zur Verfügung.
Stefanie Chlebusch
Tourismus
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Beherbergungsstätten und Campingplätze bilden zusammen die Gesamtheit der Beherbergungsbetriebe.
Zu den Beherbergungsstätten zählen die Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe, Pensionen), das Sonstige Beherbergungsgewerbe (Jugendherbergen, Hostels und Hütten, Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime, Boardinghouses, Ferienzimmer, -wohnungen, -häuser und -dörfer) sowie Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Hierzu zählen auch Unterkunftsstätten, die die Gästebeherbergung nicht gewerblich und/oder nur als Nebenzweck betreiben.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.