Preisindizes für Bauwerke
Februar 2026, vierteljährlich
In der Statistik der Bauleistungspreise werden Preise für ausgewählte Bauleistungen erhoben.
Berlin
Baupreise stark angestiegen
Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden lagen im Februar 2026 in Berlin im Durchschnitt um 4,9 % über denen des Vorjahres.
Von November 2025 bis Februar 2026 erhöhten sich die Bauleistungspreise um 2,6 %.
Im Bereich Rohbauarbeiten verzeichneten Zimmer- und Holzbauarbeiten einen Preisanstieg von 7,9 % gegenüber dem Vorjahr. Abdichtungsarbeiten lagen mit einem Plus von 7,8 % ebenfalls deutlich über dem allgemeinen Preiszuwachs der Baupreise.
Überdurchschnittlich stiegen bei den Ausbauarbeiten mit 11 % die Preise für Estricharbeiten sowie mit 9,9 % für Elektro-, Sicherheits- u. informationstechnischen Anlagen.
Einen Rückgang verzeichneten Stahlarbeiten mit –0,2 %.
Stefanie Dobs
Preise
Katja Kirchner
Preise
Pressestelle
Brandenburg
Baupreise stark angestiegen
Im Februar 2026 lagen die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Brandenburg im Durchschnitt um 5,5 % über denen des Vorjahres.
Von November 2025 bis Februar 2026 erhöhten sich die Bauleistungspreise um 3,1 %.
Bei den Rohbauarbeiten verzeichneten Zimmer- und Holzbauarbeiten einen Preisanstieg von 9,5 % gegenüber dem Vorjahr. Dachdeckungsarbeiten lagen mit einem Plus von 8 % ebenfalls deutlichüber dem allgemeinen Preiszuwachs der Baupreise.
Überdurchschnittlich stiegen bei den Ausbauarbeiten mit 10,3 % die Preise für Betonwerksteinarbeiten sowie mit 10 % für Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen.
Einen Rückgang verzeichneten Stahlbauarbeiten mit –0,2%.
Stefanie Dobs
Preise
Katja Kirchner
Preise
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Der Baupreisindex spiegelt die Entwicklung der Preise für den Neubau und die Instandhaltung von Bauwerken wieder. Es werden Preisindizes für folgende Bauwerksarten berechnet:
Es werden 173 ausgewählte Bauleistungen bei repräsentativ ausgewählten Unternehmen erhoben, die zur Berechnung des Baupreisindizes für ausgewählte Bauwerke verwendet werden. Die Preise werden vierteljährlich – in den Monaten Februar, Mai, August und November – erhoben.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.