Zahl der Rentenbeziehenden leicht gestiegen
2025 bezogen rund 824.000 Personen in Berlin gesetzliche, private oder betriebliche Rentenleistungen in einer Gesamthöhe von 15,7 Milliarden EUR.
2025 erhielten in Brandenburg rund 840.000 Personen Leistungen aus gesetzlicher, privater oder betrieblicher Rente. Das waren etwa 8.800 mehr als im Vorjahr. Das Rentenvolumen stieg damit um 852 Millionen EUR bzw. 5,2 % auf 17,1 Milliarden EUR, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Die Zahl der Rentenbeziehenden mit einer jährlichen Rente ab 30.000 EUR stieg von 2024 zu 2025 um mehr als 25 % bzw. rund 28.000 Personen. Die Summe der Rentenleistungen in dieser Gruppe erhöhte sich um 26,3 % und entsprach mehr als 1 Milliarde EUR. Insgesamt machte diese Gruppe 16,8 % aller Rentenbeziehenden und 29,3 % des gesamten Rentenvolumens aus.
Die größte Gruppe erhielt Rentenleistungen zwischen 20.000 und unter 30.000 EUR im Jahr. Hierzu zählte fast ein Drittel aller Rentenbeziehenden. Sie bezogen zusammen knapp 40 % der gesamten Rentenleistungen.
Höchste Durchschnittsrenten bei den ab 85-Jährigen
Die durchschnittliche monatliche Rente der Personen ab 85 Jahren lag mit 2.146 EUR um 441 EUR über dem Brandenburger Durchschnitt von 1.704 EUR. Rentner dieser Altersgruppe bezogen im Durchschnitt monatlich 2.133 EUR und Rentnerinnen 2.153 EUR.
58,1 % der Männer erhielten Leistungen aus einem Vertrag. Bei den Frauen dieser Altersgruppe bekamen fast drei Viertel (74,2 %) Leistungen aus zwei oder mehr Rentenverträgen.
Über alle Altersgruppen hinweg bekamen Rentnerinnen mit 1.746 EUR im Schnitt 94 EUR mehr pro Monat als Rentner.
Mehr Rentnerinnen
56,1 % der Rentenbeziehenden waren Frauen. Sie erhielten 9,8 Milliarden EUR und damit 57,4 % der gesamten Rentenleistungen.
Größter absoluter Zuwachs in Potsdam-Mittelmark
In den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Oberhavel stieg die Zahl der Rentenbeziehenden am stärksten. In Potsdam-Mittelmark um 2,1 % bzw. rund 1.300 Personen. In Oberhavel waren es 1,4 % bzw. rund 900 Personen.
Die Rentenleistungen stiegen in allen kreisfreien Städten und Landkreisen. Der Zuwachs reichte von 4,1 % in Frankfurt (Oder) und Elbe-Elster bis zu 6,5 % in Potsdam-Mittelmark. Hier wurden fast 83 Millionen EUR mehr als 2024 bezogen.
Die höchsten durchschnittlichen Rentenleistungen pro Kopf und Monat wurden in Cottbus und Potsdam mit 1.836 und 1.835 EUR ermittelt. Den niedrigsten Wert wies der Landkreis Prignitz mit 1.619 EUR auf, gefolgt von Ostprignitz-Ruppin mit 1.636 EUR.
Pressestelle
Summe der Rentenleistungen nach Größenklassen und Geschlecht