Zahl der vollstationären Behandlungen steigt weiterhin langsam an
Rund 1,29 Millionen Menschen sind 2024 in den Krankenhäusern der Metropolregion behandelt worden.

Pressemitteilung Nr. 130
Die Zahl der stationären Behandlungen wegen Virushepatitis, einer Virusinfektion mit überwiegender Entzündung der Leber, sank 2021 in den Berliner Krankenhäusern gegenüber 2020 um 7,0 Prozent. In den Brandenburger Einrichtungen wurden indessen 27,7 Prozent mehr Fälle gezählt, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages am 28. Juli mit.
Während 2021 in den Berliner Krankenhäusern 120 Menschen wegen einer Virushepatitis stationär behandelt wurden, waren es in den Brandenburger Einrichtungen 83 Patientinnen und Patienten. Das waren in Berlin 9 Fälle weniger und in Brandenburg 18 Fälle mehr als im Jahr zuvor.
Wie in den Vorjahren waren mehr Männer als Frauen von diesem Krankheitsbild betroffen. In Berlin übertraf die Zahl der behandelten Männer die der Frauen um 24 Fälle und in Brandenburg um 19 Fälle.
Rückgang seit 2019
Im Vergleich zu 2019 ist die Anzahl der stationären Behandlungen wegen Virushepatitis in den Krankenhäusern beider Länder von insgesamt 318 um 36,2 Prozent auf 203 gesunken. In Berlin war der Rückgang mit einem Minus von 73 Behandlungen bzw. 37,8 Prozent ein wenig stärker ausgeprägt als in Brandenburg mit einem Minus von 42 Behandlungen bzw. 33,6 Prozent.
Weitere Daten finden Sie unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/krankenhaus-und-rehabilitation, im Detail in den Statistischen Berichten A IV 3.
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Rund 1,29 Millionen Menschen sind 2024 in den Krankenhäusern der Metropolregion behandelt worden.
Die Gesundheitsausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung stiegen 2023 in Berlin auf knapp 12,9 Milliarden EUR und in Brandenburg auf über 9,5 Milliarden EUR.
Im Jahr 2024 wurden in den 86 Berliner Krankenhäusern 793.620 und in den 63 Brandenburger Einrichtungen 498.962 Personen vollstationär versorgt.