Rekordernte bei Wintergerste, wenig Roggen
Brandenburgs Getreideernte liegt laut Schätzungen vom Juli 2026 mit über 2,3 Millionen Tonnen rund 3 % unter dem Vorjahreswert.

Pressemitteilung Nr. 146
Hinweis der Redaktion vom 1.7.2021: In der ersten Fassung dieser Pressemitteilung kam es zu fehlerhaften Darstellungen in der Tabelle. Zudem fehlte die zweite Tabelle. Dies wurde korrigiert. Wir bitten um Entschuldigung.
Im April 2021 meldete das Verarbeitende Gewerbe Brandenburgs im Vergleich zum Vorjahresmonat höhere Umsätze und ein gestiegenes Auftragsvolumen, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Zahlen mit.
Die 428 Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen setzten insgesamt 1,9 Mrd. EUR (+25,3 Prozent) um. Davon waren 1,4 Mrd. EUR Inlands- und 0,6 Mrd. EUR Auslandsumsatz. Die Zahl der tätigen Personen sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,8 Prozent auf 79 300. Das Auftragseingangsvolumen stieg, bezogen auf das Basisjahr 2015 (=100), um 65,9 Prozent (Inland: +74,2 Prozent, Ausland: +51,3 Prozent).
Entwicklung nach Wirtschaftszweigen
Brandenburgs umsatz- und beschäftigtenstärkster Wirtschaftszweig, die Produzenten von Nahrungs- und Futtermitteln, erzielte 12,2 Prozent weniger Umsätze (Inland: –14,5 Prozent, Ausland: –0,6 Prozent). Die Maschinenbauer verzeichneten Umsatzsteigerungen von 11,0 Prozent (Inland: +36,3 Prozent, Ausland: –22,6 Prozent) und um 128,8 Prozent (Inland: +143,2 Prozent, Ausland: +94,6 Prozent) gestiegene Auftragseingänge. In den Betrieben der Metallerzeugung und -bearbeitung nahmen der Umsatz um 79,2 Prozent (Inland: +47,9 Prozent, Ausland: +121,4 Prozent) und die Auftragseingänge um 90,8 Prozent (Inland: +48,1 Prozent, Ausland: +134,4 Prozent) zu.
Viermonatsvergleich: Mehr Umsatz, größeres Auftragsvolumen
In den ersten vier Monaten des Jahres 2021 erwirtschaftete das Verarbeitende Gewerbe 7,6 Mrd. EUR Umsatz, 3,0 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Inlandsumsätze stiegen um 4,4 Prozent auf 5,4 Mrd. EUR, die Umsätze im Ausland fielen um 0,1 Prozent auf 2,2 Mrd. EUR. Die Auftragsentwicklung veränderte sich positiv: Das Auftragsvolumen nahm um 30,8 Prozent zu, bei einem Auftragsplus von 42,0 Prozent im Inland und 14,2 Prozent im Ausland.
Datenangebot
Weitere Datenangebote finden Sie in den Statistischen Berichten E I 2 – m für Brandenburg, die unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/verarbeitendes-gewerbe zum kostenlosen Herunterladen bereitstehen.
Ines Neumann
Verarbeitendes Gewerbe Brandenburg
Pressestelle
Brandenburgs Getreideernte liegt laut Schätzungen vom Juli 2026 mit über 2,3 Millionen Tonnen rund 3 % unter dem Vorjahreswert.
Von Januar bis Juni 2026 besuchten rund 2,5 Millionen Gäste Brandenburg und buchten dort insgesamt 6,3 Millionen Übernachtungen.
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