Größte Sonnenblumenfläche und geringster Roggenanbau seit 1991
Nach den erstmals aus Verwaltungsdaten erhobenen vorläufigen Ergebnissen zur Bodennutzung nimmt Getreide weiterhin fast die Hälfte der Brandenburger Ackerfläche ein....
Nach zwei nicht zufriedenstellenden Jahren rechnen Brandenburgs Obstbauern mit einer guten Apfelernte. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, werden rund 22.800 Tonnen erwartet. Im Vorjahr wurden rund 16.600 Tonnen Äpfel geerntet.
Nach einer ersten Schätzung wird mit einem Ertrag von knapp 310 Dezitonnen je Hektar (dt/ha) gerechnet. Damit liegt der erwartete Ertrag über dem Mittel der Jahre 2020 bis 2025 von 229 dt/ha. Zuletzt wurden 2018 mit 321 dt/ha und 2022 mit 325 dt/ha Erträge von mehr als 300 dt/ha erreicht.
Erträge regional sehr unterschiedlich
Die erwarteten Ernteerträge fallen regional sehr unterschiedlich aus und liegen zwischen 30 und 400 dt/ha. In diesem Jahr wurden weniger Frostschäden gemeldet. Das kalte Frühjahr führte jedoch zu einer verspäteten Blüte. Die Hitzewelle im Juni setzte auch den Apfelbäumen zu.
Anbauflächen wieder gesunken
Mit einer Anbaufläche von 735 Hektar ist die Apfelproduktion der bestimmende Faktor des Brandenburger Obstanbaus. Jedoch ist diese Fläche weiter rückläufig: 2025 wurden Äpfel auf 755 Hektar angebaut.
Die Hauptanbaugebiete befinden sich in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Märkisch-Oderland sowie in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder). Elstar, Gala, Pinova und Jonagold gehören zu den führenden Tafelobstsorten.
Die Apfelernte kann durch den weiteren Witterungsverlauf noch beeinflusst werden und sich auf die endgültige Ertragsschätzung auswirken.
Pressestelle
Weitere Daten finden Sie im statistischen Bericht.