Schadholzaufkommen nimmt weiter ab
In Brandenburgs Wäldern wurden 2025 rund 4,6 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen, 1,5 % weniger als im Vorjahr.

Pressemitteilung Nr. 167
Ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche Brandenburgs befindet sich in der Hand von Unternehmensgruppen, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Unternehmensverflechtungen erlangen vor allem in der ostdeutschen Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Diese wurden erstmals im Rahmen der Landwirtschaftszählung 2020 statistisch nachgewiesen. Hierbei werden die Zugehörigkeiten von einem oder mehreren landwirtschaftlichen Betrieben zu einer Unternehmensgruppe unter dem Dach einer Muttergesellschaft aufgezeigt.
Unternehmensverflechtungen vor allem im Osten
In Brandenburg waren 585 Landwirtschaftsbetriebe und damit 11 Prozent aller Agrarbetriebe Teil einer Unternehmensgruppe. In diese Analyse sind nur Betriebe der Rechtsform juristische Person oder Personenhandelsgesellschaft einbezogen.
Im Jahr 2020 bewirtschafteten diese Betriebe 426 000 Hektar und damit ein Drittel der landwirtschaftlichen Fläche des Landes. Somit lag ein Viertel der Flächen Deutschlands mit 1,84 Millionen Hektar, die sich in der Hand von Unternehmensgruppen befanden, im Land Brandenburg. Von diesen 1,84 Millionen Hektar befanden sich 94 Prozent in den fünf neuen Bundesländern. Daraus ergibt sich, dass Unternehmensverflechtungen besonders stark im Osten der Republik auftreten. In den westlichen Bundesländern spielt diese Entwicklung noch keine größere Rolle.
Von den 585 landwirtschaftlichen Betrieben Brandenburgs waren 82 Prozent der Rechtsform juristische Person und 18 Prozent einer Personenhandelsgesellschaft zuzuordnen.
Datenangebot
Weitere endgültige Ergebnisse der Landwirtschaftszählung 2020 sind im gemeinsamen Statistikportal des Bundes und der Länder unter LZ2020.statistikportal.de zu finden.
Dr. Thomas Troegel
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Pressestelle
In Brandenburgs Wäldern wurden 2025 rund 4,6 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen, 1,5 % weniger als im Vorjahr.
In diesem Jahr findet EU-weit und damit auch in Deutschland eine Agrarstrukturerhebung statt.
2025 wurden in Brandenburg 964 Millionen Eier erzeugt, was knapp 13 Millionen Eier bzw. 1,3 % weniger als im Vorjahr waren.