Schadholzaufkommen nimmt weiter ab
In Brandenburgs Wäldern wurden 2025 rund 4,6 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen, 1,5 % weniger als im Vorjahr.
Nach einer ersten Schätzung der Ernte- und Betriebsberichterstatter wird in Brandenburg zur Ernte 2026 Getreide insgesamt (einschl. Körnermais und Corn-Cob-Mix) auf einer Fläche von 478.400 Hektar geerntet werden. Damit reduziert sich nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr um 1.900 Hektar.
Winterweizen bleibt anbaustärkste Getreideart
Beim Winterweizen erhöhte sich die bestellte Fläche um 2 % auf 159.700 Hektar. Damit bleibt der Winterweizen flächenmäßig die bedeutendste Getreideart. Aufgrund eines auch nachfragebedingten verstärkten Anbaus wird seit diesem Jahr der Dinkel separat befragt. Dieser war bis dahin im Winterweizen enthalten. Die Anbaufläche beträgt 7.000 Hektar. Ein Jahr zuvor waren es 4.600 Hektar. Dinkel nimmt an Bedeutung zu, da dieser als vergleichsweise robustes Getreide auch auf schlechteren Standorten stabilere Erträge bringt. Die Anbaufläche von Sommerweizen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 15 % auf 3.200 Hektar.
Wintergerste: Anbaufläche steigt wieder
Bei der Wintergerste kam es nach dem Rückgang im letzten Jahr wieder zu einer Anbauausdehnung. Dieses Getreide wurde auf 100.700 Hektar gedrillt. Das sind 2.200 Hektar mehr als im Vorjahr. Die Anbaufläche für Sommergerste sank dafür um knapp 16 % auf 3.200 Hektar zum Vorjahr.
Kleinste Anbaufläche für Winterroggen
Seit 1991 wurde mit 124.100 Hektar noch nie so wenig Roggen wie in diesem Jahr angebaut. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht diese Anbaufläche einem Anbaurückgang von knapp 5 %. Bei Triticale (Kreuzung aus Roggen und Weizen) ist gegenüber 2025 eine Ausdehnung von 7 % auf 31.200 Hektar zu verzeichnen. Beim Haferanbau kam es zu einer Erhöhung von knapp 8 % auf 20.700 Hektar, letztmalig war die Fläche 2003 über 20.000 Hektar.
Seit 2019 kontinuierlicher Anstieg des Futtererbsenanbaus
Der Anbau von Futtererbsen ist um 18 % auf 20.200 Hektar gestiegen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel (2020 bis 2025) entspricht dies einer Zunahme von 59 %. Der Süßlupinenanbau von 8.500 Hektar verzeichnet einen Rückgang um 6 %. Sojabohnen wurden auf einer Fläche von 3.000 Hektar angebaut. Das sind 600 Hektar mehr als im Vorjahr und damit die größte Fläche seit Start der Befragung 2016.
Der Winterrapsanbau bleibt mit 92.300 Hektar auf dem Niveau des Vorjahres. Im Vergleich zum langjährigen Mittel liegt er um knapp 2 % darüber.
Weniger Hackfrüchte – Zuckerrübenanbau auf Rekordtief
Beim Kartoffelanbau ist ein Rückgang um 15 % auf 9.700 Hektar zu vermelden. Zuckerrüben werden voraussichtlich auf 4.700 Hektar gerodet. Einen geringeren Anbau von Zuckerrüben gab es in Brandenburg noch nie.
Pressestelle
Weitere Daten finden Sie in den jeweiligen statistischen Berichten.