Rund 3.500 Betriebe werden befragt
In diesem Jahr findet EU-weit und damit auch in Deutschland eine Agrarstrukturerhebung statt.

Pressemitteilung Nr. 177
Am 3. November 2024 gab es in Brandenburg 417.500 Rinder. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, waren das 14.600 Tiere bzw. 3,4 % weniger als im Mai dieses Jahres. Gleichzeitig ist dies der geringste Bestand an Rindern in Brandenburg seit der Neugründung des Landes 1990.
Vom Rückgang des Rinderbestandes waren alle Altersgruppen und Nutzungsrichtungen betroffen. So verringerte sich der Bestand an Milchkühen um 3.500 auf 118.200 Tiere bzw. um 2,9 %. Auch die Zahl der Ammen- und Mutterkühe nahm um 2.400 auf 75.800 Tiere bzw. um 3,1 % ab. Bei den Kälbern war ein Rückgang um 3.400 auf 86.800 Tiere bzw. um 3,7 % und bei den Jungrindern um 900 auf 31.400 Tiere bzw. um 2,9 % zu verzeichnen.
Noch größer war der Rückgang bei den 1- bis unter 2-jährigen Rindern. Hier war eine Bestandsverringerung um 4.400 auf 81.500 Tiere bzw. um 5,1 % zu verzeichnen. Auffallend ist, dass sowohl in dieser Altersgruppe als auch bei den Jungrindern besonders der Bestand an männlichen Tieren zurückging. So war hier für die 1- bis unter 2-jährigen Rinder ein Bestandsabbau um 10,6 % und bei den Jungrindern um 7,7 % zu vermelden.
Datenangebot
Weitere Daten finden Sie im Statistischen Bericht C III 9 – hj für Brandenburg, der unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/land-und-forstwirtschaft zum kostenlosen Herunterladen bereitsteht.
In diesem Jahr findet EU-weit und damit auch in Deutschland eine Agrarstrukturerhebung statt.
2025 wurden in Brandenburg 964 Millionen Eier erzeugt, was knapp 13 Millionen Eier bzw. 1,3 % weniger als im Vorjahr waren.
Seit 2022 wird kontinuierlich weniger Freilandgemüse angebaut. Die Anbaufläche verringerte sich in 2024 um 225 Hektar gegenüber 2023 auf 5.919 Hektar.