Erstmals seit drei Jahren wieder mehr Gemüsefläche
Seit 2022 wird kontinuierlich weniger Freilandgemüse angebaut. Die Anbaufläche verringerte sich in 2024 um 225 Hektar gegenüber 2023 auf 5.919 Hektar.

Pressemitteilung Nr. 211
Nach der zweiten Ernteschätzung im Juli 2021 rechnen Brandenburgs Landwirte mit einer Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) von 2,3 Millionen Tonnen. Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg ist das im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um fast 12 %.
Die Anbaufläche für Getreide ging um 2 % auf 470 900 Hektar zurück, der Ertrag lag mit knapp 49 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 9 % unter dem des Vorjahres. Negativ wirkten sich fehlende Niederschläge in der Wachstumsperiode aus.
Roggen bestimmt Getreideanbau
Beim Roggen, der mit 160 300 Hektar den Getreideanbau in Brandenburg bestimmt, wird mit einem Ertrag von 39 dt/ha gerechnet. Im Jahr zuvor waren es rund 48 dt/ha. Gleichzeitig liegt der diesjährige Hektarertrag um 5 % unter dem sechsjährigen Durchschnitt (2015 bis 2020). Winterweizen ist auf einer Fläche von 158 500 Hektar zu ernten. Hier beläuft sich der Hektarertrag auf 57 dt/ha, 12 % weniger als im Vorjahr.
Nur bei Wintergerste Steigerung zum Vorjahr
Nur bei der Wintergerste wird mit 60 dt/ha ein höherer Ertrag als 2020 erwartet. Er liegt um 5 % über dem sechsjährigen Durchschnitt. Für Triticale, eine Kreuzung aus Winterweizen und Roggen, wird derzeit ein Ertrag von 43 dt/ha prognostiziert. Das würde dem Vorjahresniveau entsprechen. Die Brandenburger Landwirte erwarten beim Hafer einen Ertrag von 25 dt/ha. Damit liegt die Ertragserwartung um 9 % unter dem Ergebnis des Vorjahres.
Weniger Winterraps
Beim Winterraps, Brandenburgs bedeutendster Ölfrucht, wird von einem Ertrag von fast 29 dt/ha ausgegangen. 2020 hatte er noch 33 dt/ha betragen. Voraussichtlich werden 250 700 Tonnen Winterraps auf Brandenburgs Feldern geerntet.
Regina Kurz
Ernte- und Weinstatistiken
Pressestelle
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