Mehr Getreide, weniger Winterraps geerntet
Nach der zweiten Ernteschätzung im Juli 2025 rechnen Brandenburgs Landwirte mit einer Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) von mehr als 2,2 Millionen Tonnen....
Pressemitteilung Nr. 297
Auf Brandenburgs Feldern wurden in diesem Jahr 353 200 Tonnen Zuckerrüben gerodet. Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg wurden nur 2008 mit 321 300 Tonnen noch weniger Zuckerrüben vom Feld geholt.
Im Vergleich zum sechsjährigen Mittel (2016 bis 2021) ging die diesjährige Erntemenge um 97 200 Tonnen (22 Prozent) und im Vergleich zum Vorjahr um 111 200 Tonnen (24 Prozent) zurück. Wesentliche Gründe für die unterdurchschnittliche Ernte waren die hohen Temperaturen in Verbindung mit extremer Trockenheit sowie die verminderte Anbaufläche.
Unterdurchschnittlicher Hektarertrag
Der diesjährige Zuckerrübenertrag betrug 573,4 Dezitonnen pro Hektar und liegt um 10 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel. Zuletzt war der Ertrag 2018 mit 510,9 Dezitonnen pro Hektar noch geringer.
Weniger Anbaufläche
Zuckerrüben waren 2022 auf einer Fläche von 6 200 Hektar zu roden. Das war die kleinste Anbaufläche seit 1991. Der Anbau dieser flächenmäßig zweitwichtigsten Hackfrucht nach Kartoffeln ist gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent gesunken. Im Vergleich zum sechsjährigen Mittel war die Fläche um 13 Prozent kleiner.
Die meisten Zuckerrüben wuchsen auf 2 800 Hektar im Landkreis Uckermark, gefolgt von der Prignitz mit 1 100 Hektar und Märkisch-Oderland mit 1 000 Hektar.
Ernte- und Weinstatistiken
Ernte- und Weinstatistiken
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Erste vorläufige Meldungen der Brandenburger Ernteberichterstatter gehen für das Jahr 2025 von einem Apfelertrag von 125 Dezitonnen je Hektar aus.
Der Getreideanbau stieg gegenüber 2024 um rund 12.100 Hektar auf insgesamt 485.900 Hektar.