Ausbildungsstätten für Fachberufe
des Gesundheitswesens
Schuljahr 2025/26, jährlich
Der Statistische Bericht enthält ausgewählte Daten des aktuell vorliegenden Schuljahres und liefert detaillierte Informationen u. a. über die Entwicklung der Schülerzahlen, zu Absolventinnen und Absolventen und zu Lehrkräften.
Berlin
Pflegefachfrau/-mann seit Einführung 2020 der am stärksten besetzte Ausbildungsberuf
An den 49 staatlich anerkannten Schulen des Gesundheitswesens in Berlin wurden im aktuellen Schuljahr 11.622 Auszubildende unterrichtet, wovon 7.681 Frauen (66 %) sind. Die Zahl der Auszubildenden stieg im Vergleich zum Vorjahr um 594 Personen (5 %). Parallel dazu erhöhte sich die Anzahl der Lehrkräfte von 1.441 auf 1.547.
In den Pflegeberufen befinden sich insgesamt 8.015 Auszubildende in Ausbildung, was einem Anstieg von rund 7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. In den medizinisch-technisch/therapeutischen Berufen absolvierten 3.607 Personen eine Ausbildung.
Mit 6.907 Personen ist die Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann der am stärksten besetzte Beruf (etwa 59 %). In diesem Bereich sind 4.707 Personen weiblich (68 %). Hinsichtlich der Staatsangehörigkeit teilen sich die Auszubildenden in der Pflegefachausbildung in 3.297 Personen mit deutscher und 3.610 Personen mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit auf. Zusätzlich befinden sich 1.108 Personen in der Ausbildung zum Pflegefachassistenten, wovon 546 die deutsche und 562 die nicht deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.
Silke Tasler
Berufsbildung
Katrin Springer
Berufsbildung
Pressestelle
Brandenburg
Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/-mann mit den meisten Schülerinnen und Schüler besetzt
Im Schuljahr 2025/26 absolvierten 5.071 Auszubildende eine Ausbildung in den Pflegeberufen. Für eine Ausbildung in den medizinisch-technisch/therapeutischen Berufen entschieden sich 1.810 Auszubildende.
An den 42 brandenburgischen Schulen des Gesundheitswesens erlernten insgesamt 6.881 Auszubildende einen Beruf im Gesundheitswesen. Im Vergleich zum vergangenen Schuljahr stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 11 %. Die Auszubildenden wurden von 940 Lehrkräften unterrichtet.
Die Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann absolvierten 4.487 Auszubildende, darunter 3.233 Frauen (72 %). Mit einem Anteil von 65 % stellt diese Ausbildung den am stärksten besetzten Ausbildungsberuf an den Gesundheitsschulen in Brandenburg dar. In diesem Bereich teilen sich die Auszubildenden in 3.115 Personen mit deutscher und 1.372 Personen mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit auf.
Silke Tasler
Berufsbildung
Katrin Springer
Berufsbildung
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Die Erhebung der Statistik der Ausbildungsstätten für Fachberufe des Gesundheitswesens wird jährlich für die Länder Berlin und Brandenburg mit differenzierter Erhebungsmethodik durchgeführt.
Der statistische Bericht enthält Ergebnisse über Ausbildungsstätten, Klassen, Auszubildende, Absolventinnen und Absolventen, Abgängerinnen und Abgänge, und Lehrkräfte im Land Brandenburg im Berichtsjahr. Die Ergebnisse sind nach Ländersystematik aufbereitet und für Ländervergleiche nur bedingt geeignet.
Berlin
Es handelt sich um eine koordinierte Länderstatistik als Totalerhebung mit Auskunftspflicht. Die Erhebung bezieht sich auf den Stichtag 1. November des laufenden Schuljahres, Zahlen über Absolventinnen und Absolventen sowie Abgängerinnen und Abgänger auf den Zeitraum nach dem Stichtag des Vorjahres bis zum Stichtag des aktuellen Jahres.
Hauptnutzer sind die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Kultusministerkonferenz, Eurostat, wissenschaftliche Einrichtungen und die interessierte Öffentlichkeit.
Brandenburg
Seit 2012 werden Individualdaten für Auszubildende, Klassen, Lehrkräfte und Absolventinnen und Absolventen und Abgängerinnen und Abgänger erhoben. Die Erhebungsmerkmale orientieren sich an den Kerndatensatz der Länder für schulstatistische Individualdaten in den Gesundheitsfachberufen (KDS-G).
Hauptnutzer der Statistik sind das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, das Landesamt für Soziales und Versorgung, das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit, die Gesundheitsministerkonferenz und das Statistische Bundesamt.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.