10.014 Menschen in der Region wegen Epilepsie stationär behandelt
2024 wurden im Vergleich zum Vorjahr in Berliner und Brandenburger Krankenhäusern 3,7 % mehr Menschen wegen Epilepsie stationär versorgt.

Mehr als 20.000 Unterschriften kamen bislang für das Volksbegehren „Berlin autofrei“ zusammen. Für den Erfolg sind rund 174.000 gültige Unterschriften bis zum 8. Mai 2026 erforderlich. Gelingt die Sammlung, könnte ein Volksentscheid auf die Berlinerinnen und Berliner zukommen. Doch was würde das Gesetz konkret für die Einwohnerinnen und Einwohner bedeuten – und wie viele Menschen und Autos sind innerhalb des S-Bahn-Rings tatsächlich betroffen? Wir haben die aktuellen Zahlen analysiert.
der Berlinerinnen und Berliner wohnen innerhalb des S-Bahn-Rings.
aller in Berlin gemeldeten Pkw können einem Halter im S-Bahn-Ring zugeordnet werden.
Knapp 29,5 % der Berliner Einwohnenden leben mit Stand 31.12.2025 in LOR-Planungsräumen, die vollständig oder zumindest anteilig im S-Bahn-Ring liegen. Damit wäre fast jede dritte Berlinerin bzw. jeder dritte Berliner von den geplanten Maßnahmen der Initiative betroffen. Interessanterweise sind im selben Gebiet 24,5 % aller in Berlin gemeldeten Pkw gemeldet (Stand: 31.12.2023). Damit liegt der Anteil der 2023 gemeldeten Pkw unter dem Anteil der Einwohnenden am 31.12.2025.
wird geladen...
Im Durchschnitt kommen im inneren Stadtgebiet weniger als 20 private Pkw auf 100 Einwohnerinnen und Einwohner. Rein rechnerisch teilen sich also fünf Menschen ein privates Fahrzeug. Die tatsächliche private Pkw-Dichte schwankt im Ring jedoch erheblich von 13 bis zu 37 Fahrzeugen je 100 Einwohnerinnen und Einwohner.
Während in der Heidestraße (Mitte) nur 13 private Pkw auf 100 Einwohnende kommen, sind es im Planungsraum Unter den Linden 37 private Pkw.
private PKW auf 100 Einwohnende innerhalb des S-Bahn-Rings.
Warum wirken manche Straßen so vollgeparkt? Ein Blick auf den Planungsraum Großer Tiergarten erklärt es: Hier kommen statistisch gesehen fast zwei Autos auf eine Einwohnerin oder einen Einwohner. Doch die kleinteilige Statistik zeigt: Von den insgesamt 3.945 Fahrzeugen sind 3.102 gewerblich gemeldet.
Die Zahlen zeigen: Pauschalaussagen werden der Berliner Kiezstruktur nicht gerecht und differenzieren nicht zwischen privatem Mobilitätsbedarf, gewerblicher Verkehrsbelastung und dem daraus resultierenden hohen Parkdruck. Grundsätzlich würde das Gesetz das dauerhafte Abstellen privater PKW am Straßenrand im Ring untersagen. Wer sein Auto behalten will, müsste auf private Stellplätze, Parkhäuser oder Flächen außerhalb des Rings ausweichen.
wird geladen...
Ein zentrales Argument der Initiative ist die Sicherheit. Im Jahr 2024 registrierte die Berliner Polizei insgesamt 133.370 Straßenverkehrsunfälle. Dabei verunglückten die meisten Personen (2.627) im Bezirk Mitte, 9 davon tödlich. Eine straßengenaue Darstellung der Unfälle bietet der Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder – er gibt Einblicke in die Unfallschwere und die Unfallbeteiligung.
Die Initiative argumentiert, dass eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs die Zahl schwerer Unfälle drastisch senken würde. Vor allem Kinder und ältere Menschen würden demnach von übersichtlicheren Kreuzungen und weniger parkenden Autos profitieren. Neben der Sicherheit stünden auch gesundheitliche Aspekte im Fokus. Eine Verkehrsberuhigung im S-Bahn-Ring hätte unmittelbare Auswirkungen auf das Stadtklima.
Informationen zum Volksbegehren sind im Internet veröffentlicht unter: www.berlin.de/wahlen/abstimmungen
Jana Erdmann
Pressesprecherin
Jonas-Otto Werner
Kommunalstatistik
Redaktion
Content Management
2024 wurden im Vergleich zum Vorjahr in Berliner und Brandenburger Krankenhäusern 3,7 % mehr Menschen wegen Epilepsie stationär versorgt.
Die langfristige Entwicklung der Fertilität und der Geburtenzahlen in Berlin und Brandenburg.
Werfen Sie mit uns einen Blick zurück auf die statistischen Highlights des Jahres 2025 in Berlin und Brandenburg.