Teuerung im Jahresdurchschnitt über 2 %
Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2025 in Berlin um 2,2 % und in Brandenburg um 2,4 %.

Pressemitteilung Nr. 10
Die Verbraucherpreise stiegen im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat in Berlin um 1,9 % und in Brandenburg um 2,2 %. Damit schwächte sich die Teuerung in Berlin ab, in Brandenburg blieb sie unverändert, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Deutlich sinkende Energiepreise in Berlin dämpften die Teuerung im Januar 2026, aber auch Brandenburger Haushalte profitieren von sinkenden Energiepreisen. Günstiger als vor einem Jahr war in Berlin und Brandenburg Gas. Hier machte sich die Abschaffung der Gasspeicherumlage bemerkbar.
Ohne Nahrungsmittel und Energie lag die Teuerung in Berlin bei 2,6 % und in Brandenburg bei 2,5 %. Damit fiel sie höher aus als die Gesamtteuerung.
Überdurchschnittliche Preissteigerungen waren in Berlin und Brandenburg bei
zu verzeichnen.
Die Preise für Gaststättendienstleistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat in Berlin um 2,1 % und in Brandenburg um 3,8 %, trotz Absenkung der Mehrwertsteuer.
Die tatsächlichen Nettokaltmieten stiegen in Berlin um 4,3 % und somit wesentlich stärker als in Brandenburg mit 1,2 %.
Teuerung bei Nahrungsmitteln zog wieder an
Die Nahrungsmittelpreise stiegen in Berlin um 1,2 % und in Brandenburg um 2,3 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres an.
Teurer als vor einem Jahr waren:
Deutlich teurer als vor einem Jahr waren Kaffee, Tee und Kakao: Die Preise stiegen in Berlin um 18,7 % und in Brandenburg um 21,2 %.
Vergleich zum Vormonat
Gegenüber Dezember 2025 sanken die Preise in Berlin um 0,4 %, in Brandenburg blieben sie unverändert. Das ein oder andere Schnäppchen konnte bei Bekleidung und Schuhen mitgenommen werden. Auch Pauschalreisen waren deutlich günstiger als im Dezember 2025.
Datenangebot
Ergebnisse der Verbraucherpreisstatistik finden sind im Statistischen Bericht M I 2 unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/m-i-2-m.